„Niceville“ von Carsten Stroud

Diese Rezension ist ja schon ein wenig „älter“, ich mache sie noch ein wenig fein und poste sie hier aus gegebenem Anlass *zwinkerzwinker* einfach nochmal auch auf dem Blog!

(Kein Foto vorhanden, zum Ansehen: KLICK)

Carsten Stroud „Niceville“

Autor: Carsten Stroud
Titel: Niceville
Ggf. Originaltitel: Niceville
Ggf. Übersetzer: Dirk van Gunsteren
Erscheinungsdatum: 27.01.2012
Verlag: Dumont
Medium: Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 512
ISBN: 978-3-8321-9646-2
Genre: Belletristik, Krimi/Thriller, Fantasy

Verlagsseite
Autorenseite  (engl.)
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Über den Autor/die Autorin:
Carsten Stroud war Bootsbauer an der Baja California und Berufstaucher in der US Army. Er hielt sich in geheimer Mission in den gefährlichsten Gegenden der Dritten Welt auf. Er ist Journalist und preisgekrönter Sachbuchautor, seine Romane sind Bestseller in den USA.
Carsten Stroud hat drei erwachsene Kinder und lebt heute mit seiner Frau in Toronto. Sein erster ins Deutsche übersetzte Roman ›Niceville‹ erschien 2012 im DuMont Buchverlag, der Nachfolgeband ›Die Rückkehr‹ 2013.
(Quelle: Verlag)

Inhalt:
In Niceville verschwindet ein kleiner Junge wie durch Zauberhand einfach, während er ein Schaufenster betrachtet. Dieses Ereignis scheint eine Spirale der Gewalt und der mysteriösen Vorkommnisse in dem kleinen idyllischen Flecken Erde im Süden der USA zu sein.

Einige Zeit später taucht eben jener Junge, Rainey Teague, in einer Gruft auf. Doch diese Gruft war versiegelt und die Fragen, wie er nun in diese Gruft kam, wo er in der Zwischenzeit war, können nicht geklärt werden. Denn der 11jährige liegt zunächst im Koma.

Noch mehr Menschen verschwinden, eine Bande begeht einen unglaublichen Raub und alles scheint mit irgendetwas in der Vergangenheit, irgendeinem Ereignis aus Gründerzeiten zusammen zu hängen. Denn alle, die irgendwie beteiligt sind, stammen eben aus den 4 Gründerfamilien.

Und da wäre noch ein See in der Umgebung, Crater Sink, ein schwarzer See, wo den Legenden nach „etwas“ hausen soll. Allein die Krähen scheinen genau zu wissen, was vor sicht geht, denn sie sind immer da…

Meine Meinung:

King-a-like vom Feinsten!

Zunächst muss ich sagen, dass ich nicht erhofft habe, so ein tolles Buch lesen zu dürfen. Aber ich bin ja immer offen für unbekannte Autoren, unbekannte Geschichten. Und die Geschichte rund um Niceville hat mir ein Leuchten aufs Gesicht gezaubert.

Als alter Stephen-King-Fan durch und durch war ich gleich begeistert von der Art und Weise, wie in einem wunderschönen Idyll, was einem sehr deutlich vor Augen geführt wird, mit einem Knall das Böse einschlägt. Da verschwindet dieser kleine Junge zack! einfach, während er ein Schaufenster betrachtet, da wird ein brutaler Raubüberfall begangen, Menschen sterben ebenso brutal und der Leser ist live dabei, steht quasi neben dem Scharfschützen und weiß auch als erstes, wer dahinter steckt.

Der Leser ist auch dabei, als die merkwürdigsten Dinge passieren. Eigentlich sehr rationale Menschen komische Erscheinungen sehen, an ihrem Geisteszustand zweifeln. Und alles immer in der schönsten Umgebung, in der man liebend gern Urlaub machen würde zum Beispiel. So wie ich es von Stephen King gewohnt bin. Deswegen fühlte ich mich in diesem Buch wirklich sehr zuhause und habe es verschlungen!

Einiges wird auch jetzt schon ge- und erklärt, allerdings bleiben auch etliche Fragen offen. Von daher kann man darauf bauen, dass in den Folgebänden, auf die wir leider noch einige Zeit warten müssen, etliches aufgeklärt wird und wir die Geschichte rund um Niceville noch besser verstehen. Ich werde auf jeden Fall dabei sein!

Fazit:
Niceville – Dieser Name einer kleinen Stadt, in der das Böse das Regiment übernommen hat, ist auch der Name eines Fortsetzungsromans, der eindeutig Leute anspricht, die z.B. Stephen Kings „Needful Things – in einer kleinen Stadt“ auch so sehr lieben und verschlungen haben, wie ich. Und genau diesen Leuten würde ich diese total abgedrehte, aber durchaus handwerklich in meinen Augen spitzenmäßig ausgearbeitete Story empfehlen. Ich kann da nur sagen: Bitte mehr davon!

Bewertung: 5 von 5 Nilpferden

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9 Kommentare zu “„Niceville“ von Carsten Stroud

  1. Wham! Bereits beim Lesen der Inhaltsangabe dachte ich die ganze Zeit: woha, hallo Herr King! =P
    Ich glaube, als eingefleischter King-Fan muss ich dieses Buch unbedingt haben! Klingt genau nach meiner Kragenweite, wenn ich ehrlich bin!!! Musste diret ein bisschen an „Die Arena“ denken…

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  2. Das kommt wie gerufen! Die ganze Zeit ist dieses Buch für mich ein „Wackelkandidat“ nach dem Motto, soll ich oder soll ich nicht?! Nach Deiner Rezi steht fest: „soll ich, muss ich, will ich“!!!
    Danke fürs neugierig machen 🙂
    LG Ela

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  3. Pingback: Blogger schenken Lesefreude – Die Verlosung im Niliversum :) | Das Niliversum

  4. Huhu – ich schon wieder! =)
    Habe mir extra für den Schottland-Urlaub das Buch gekauft und auf mein Tablet geladen UND es verschlungen.
    Super geschrieben und die Story erinnert wirklich herrlich an Mr. King, auch wenn der Autor noch nicht ganz so sattelfest ist, finde ich! =) Aber ich muss auf jeden Fall die Folgebände haben! ❤ Darum: DANKE für diese tolle Empfehlung!!!

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