„Die Rückkehr“ von Carsten Stroud

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© Sabine Kettschau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Carsten Stroud „Die Rückkehr“

Autor: Carsten Stroud
Titel: Die Rückkehr
Ggf. Originaltitel: The Homecoming
Ggf. Übersetzer: Robin Detje
Erscheinungsdatum: 26.08.2013
Verlag: Dumont
Medium: Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 608
ISBN: 978-3832196479
Genre: Krimi/Thriller

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Autorenseite (engl.)
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Über den Autor/die Autorin:
Carsten Stroud war Bootsbauer an der Baja California und Berufstaucher in der US Army. Er hielt sich in geheimer Mission in den gefährlichsten Gegenden der Dritten Welt auf. Er ist Journalist und preisgekrönter Sachbuchautor, seine Romane sind Bestseller in den USA.
Carsten Stroud hat drei erwachsene Kinder und lebt heute mit seiner Frau in Toronto. Sein erster ins Deutsche übersetzte Roman ›Niceville‹ erschien 2012 im DuMont Buchverlag, der Nachfolgeband ›Die Rückkehr‹ 2013.
(Quelle: Verlag)

Inhalt:
Der Wahnsinn treibt weiter sein Unwesen im ach so beschaulichen Niceville. Die Untaten der jüngsten Vergangenheit sind noch lange nicht verklungen, geschweige denn verdaut, da stürmt das Böse erneut heran und rollt über die Bewohner von Niceville und Umgebung hinweg. Es gibt wieder Tote, gefolterte Tote, mysteriöse Todesfälle und inmitten finden sich Nick, Kate, Beth und ihre Kinder wieder, inklusive des mittlerweile aus dem Koma erwachten Rainey Teague. Doch scheint er lange nicht mehr der Junge zu sein, den Kate unter ihre Fittiche genommen hat, um ihm ein besseres Leben zu bieten.

Die Suche nach dem Ursprung alles Bösen führt die Protagonisten wieder einmal an den Crater Sink, doch was ist es, was Menschen so böse werden lässt. Was bringt sie dazu. Und die größte aller Fragen: Wohin führt das alles noch?

Meine Meinung:

Das Nichts mit einem schiefen Grinsen

Herzlich Willkommen zurück in Niceville. Schnallen Sie sich an, lehnen Sie sich entspannt zurück und… Nun, das mit der Entspannung ist glatt gelogen! Hier jagt ein merkwürdiges, gern auch brutales Ereignis das nächste. Oder es wird äußerst merkwürdig. Da tauchen eigentlich längst verstorbene auf und erledigen irgendwelche Dinge, höchst lebendig allerdings. Es wird gruselig. Und man möchte alte Häuser, Ruinen erst mal nicht mehr betreten.

Und dann ist da ein Schreibstil, der immer noch sehr an Stephen King erinnert. Die Sonne scheint, die Bienchen summen und pffft…ein Schuss aus einer Schalldämpferpistole und das Blut spritzt in glitzernden Fontänen umher… Aber da ist auch ein sehr ironisches, ja fast zynisches Grinsen dabei, was über allem zu schweben scheint, die Geschichte begleitet. Man muss es lesen, um zu verstehen, was damit gemeint ist! Aber wer ein bisschen Ironie mag, selbst beim schlimmsten Kugelhagel, der sei herzlich eingeladen, Niceville einen Besuch abzustatten.

Es wird einiges geboten, auch streckenweise ein wenig Verwirrung, es kann passieren, dass man sich verrennt, noch mal kurz innehalten muss, um wieder alles zu sortieren, sich zurecht zu finden, aber dann geht es rasant weiter.

Der Autor lässt einen ein wenig mehr der Vergangenheit sehen, was dem ganzen Irrsinn, der nun passiert, bereits vorausgegangen ist. Aber nicht zu viel, damit man auch noch weiter dabei bleiben möchte, neugierig ist auf den 3. Teil und vor allen Dingen wissen will, ob es denn nun eine Auflösung gibt und ob den inzwischen doch sehr liebgewonnenen Hauptfiguren bitte mal wieder ein schönes Leben vergönnt ist, mit Liebe, mit Vertrauen und ohne Horror und Tod durch was auch immer.

Doch zunächst ist das schwarze, wabernde Nichts da und beherrscht alles. Nichts ist immer da. Und Nichts sieht Dich. Also nehm Dich in Acht!

Fazit:

Herrlich! Wer beim ersten Teil so wie ich „angefixt“ wurde, nicevillesiert quasi, der wird um den 2. Teil nicht herumkommen und der wird auch hier mit Herzklopfen lesen, seufzen, Stoßgebete gen Himmel senden und sich auf eine weitere Fortsetzung mit bangem Herzen freuen!

 

Bewertung: 5 von 5 Nilpferden

 

Dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt von:

Dumont-Buchverlag

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Ein Kommentar zu “„Die Rückkehr“ von Carsten Stroud

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