„Shining“ von Stephen King

© Sabine Kettschau

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Stephen King „Shining“

Autor: Stephen King
Titel: Shining
Ggf. Originaltitel: The Shining
Ggf. Übersetzer: Harro Christensen
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 1985
Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 624
ISBN: 978-3404130085
Genre: Krimi/Thriller, Horror

Verlagsseite
Offizielle Stephen-King-Website (engl.)
Dt. Stephen-King-Fanpage
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Off. Facebook-Seite

Über den Autor/die Autorin:
„Carrie“, „The Shining“, „Misery“ – es gibt wohl nur wenige Leser oder Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten großen Geschichte, „Carrie“, erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida.
(Quelle: Amazon.de)

Inhalt:
Eine große Chance erhofft sich Jack Torrance, verkrachter Schriftsteller ohne Job und mit mächtig viel Problemen, von dem Angebot, ein Hotel in den Bergen Colorados außerhalb der Saison zu warten und zu bewachen. Gutes Geld glaubt er dort zu verdienen und da seine Frau und sein kleiner Sohn mit dorthin gehen, in die Einöde, fernab von jeglicher Zivilisation, wie es scheint, glaubt er, auch seine Ehe, seine Familie retten zu können, seine Probleme auf einen Schlag beseitigen zu können. Wendy, seine Frau und „Doc“ Danny, sein kleiner Sohn, sehen dem ganzen mit gemischten Gefühlen entgegen und gerade Danny merkt sehr schnell, dass nicht alles Gold ist, was glänzt, in dem großen, von einstigem Glanz kündenden Overlock-Hotel. Doch sobald die Familie die Schwelle des Hotels übertreten hat, scheinen sie mit Haut und Haar dem Hotel und den Geistern der Vergangenheit, die in jedem Detail dort fortleben, zu gehören. Ein Wettlauf mit dem Wahnsinn beginnt und es fragt sich, ob eine lebende Seele dem entrinnen kann.
Meine Meinung:

Klassiker mit Sogwirkung
Ich habe „Shining“ jetzt zum ich glaube 4. oder 3. Mal gelesen, dieses Mal als „richtigen“ Einstieg für den Nachfolger, um wirklich wieder einen „Film“ von Beginn an zu erleben Und was soll ich sagen, es ist gelungen. (Meine Ausgabe ist, wie man sieht, keine neue…).

Was soll ich sagen, zunächst habe ich ständig Jack Nicholson vor mir gesehen, ihn gehört, der Hollywood-Film war sehr präsent. Doch mit den dicht beschriebenen Seiten, den dünnen, flog auch dieser Film davon und das Buch hat mächtig Besitz von mir ergriffen. Ich konnte es nicht aus den Händen legen, ja, auch mich hat das Overlock gepackt!

Die Geschichte wird den Fans des Autors sehr gut bekannt sein. Untrennbar ist dieses Buch mit dem Horror, für den Stephen King berühmt-berüchtigt ist, verknüpft und man sieht die endlos langen Flure, das Blut, die spiegelverkehrte Schrift auf dem Spiegel, denen sich der kleine Danny ausgesetzt fühlt, vor sich, sehr bildhaft. Und man sieht auch den Wahnsinn, der immer mehr von seinem Vater, Jack, Besitz ergreift. Man fühlt die Ausweglosigkeit, wenn sich die Baumfiguren im Park ums Hotel auf einmal auf einen zu bewegen. Man ist wirklich sehr nah am Geschehen dabei. Man riecht die Verzweiflung Wendys, die darum bangt, an diesem im wahrsten Sinne gottverlassenen Ort ihren Mann und ihren Sohn gleicher Maßen zu verlieren, ja, gar ihr eigenes Leben.

Ich denke, wer für sich Horror- oder Thriller-Literatur entdecken möchte, der kommt an Shining keinesfalls vorbei und sollte sich auch nicht von über 600 Seiten abschrecken lassen. Wenn man es gelesen hat, wird man einen trockenen Mund haben und denken, es könnte noch so weiter gehen!

Fazit:

Ein Klassiker des Horror-Genres, der nie seine Wirkung zu verlieren scheint und deswegen für mich eine absolute Empfehlung, wer sich diesem Genre verschreiben möchte!

Bewertung: 5 von 5 Nilpferden

 

 

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