Chris Carter „Der Totschläger“

Der Totschläger ©Sabine Kettschau

Der Totschläger
©Sabine Kettschau

 

 

 

 

 

 

Chris Carter „Der Totschläger“
(Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Bd. 5)

Autor: Chris Carter
Titel: Der Totschläger
Ggf. Originaltitel: One by One
Ggf. Übersetzer: Sybille Uplegger
Erscheinungsdatum: 16.06.2014
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 464
ISBN: 978-3548285764
Genre: Krimi/Thriller
Preis (UVP):
Hardcover: ./.
Taschenbuch: 9,99 Euro
Audio-CD (gek. Fassung): 11,99 Euro
Hörbuch-Download (ungek. Fassung): 23,23 Euro
Ebook: 8,99 Euro

Verlagsseite
Autorenseite  (engl.)
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Über den Autor/die Autorin:

Chris Carter, geboren 1965, studierte in Michigan forensische Psychologie und beriet viele Jahre die Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, dem Schauplatz seiner Thriller-Serie um Detective Robert Hunter.
(Quelle: Verlag)

Inhalt:

Hunter und Garcia sehen sich einem Mörder gegenüber, der sie dazu zwingt, mit ihm zu spielen. Doch dieses Spiel ist so perfide, es geht um Menschenleben und die Wahl, die er Hunter jedes Mal lässt, könnte schlimmer als Pest oder Cholera nicht sein, steht doch am Ende der Tod eines Opfers. Und wie immer, wenn Hunter und Garcia gerufen werden, wird es grausamer als grausam, schier unerträglich für alle Beteiligten. Zumal hier auch die breite Masse von Internetusern ihren Part im Spiel zugewiesen bekommen, die nicht ganz unwichtig ist.

Wie gut, dass Unterstützung auf den Plan tritt. Michelle, eine mit allen Wassern gewaschene Hackerin in Diensten des FBIs, unkonventionell und eine schillernde, hochinteressante Figur, tritt in Hunters Leben und bereichert die Ermittlungen in diesem Fall ungemein. Doch ob sie den ebenso ausgefuchsten Mörder auftreiben, ihn in die Netze von Hunter und Garcia treiben kann, bleibt abzuwarten. Zunächst sieht alles danach aus, als seien ihnen die Hände gebunden und der Killer ihnen immer einen nicht vorhersehbaren Schritt voraus. So ist es nur eine Frage der Zeit, wann das Leben der Detectives selbst oder ihrer Liebsten in Gefahr gerät. Und immer die Sorge, wann das nächste mal das Telefon klingelt und die furchtbare Stimme sich meldet und ein Spiel spielen will.

Meine Meinung:

Was für eine Wahnsinsshow

Ja, man muss schon irgendwo krank sein, wenn man sich auf die Bücher von Chris Carter freut. Gut, dann gehöre ich ganz bestimmt zu den Kranken! Seit ich den neuen Fall in Händen hielt, konnte ich es nicht abwarten, mich hineinzustürzen. Es war ein ekelhaftes Vergnügen, so blutig, so bösartig, so hart an der Grenze, wie gewohnt. Ich wiederhole mich: Nichts für Leser, die kein Blut lesen können oder deren Fantasie sie zwingt, grün anzulaufen, wenn ein Opfer in der Geschichte nun….ausgeweidet wird oder wie in dem Fall hier vor tausenden von Internetusern auf Youtube brutalst getötet wird, mit Foltermaschinen und der vorher zur Wahl stehenden Tötungsmethode.

Das ist auch die Komponente dieses Buches, die dieses Mal doch anders ist. Ich habe das so empfunden, dass uns als Gaffergesellschaft da ganz fies ein Spiegel vorgehalten wird. Und unserer Naivität. Glauben wir doch, wenn da jemand vorgeführt wird, hat er’s wirklich verdient, welches Knöpfchen drück ich denn jetzt… Einfach schrecklich! Und man kann nichts tun! Wie würde es einem gehen, wenn die eigene Schwester, der Vater dort auf einmal in einem Glaskasten auf dem Bildschirm auftauchen würde? Gefesselt. Geknebelt. Zwei Buttons: Wasser und Feuer. Welchen drückt man? Was macht das Wörtchen „Schuldig“ mit einem, wenn es mitten auf dem Bildschirm aufleuchtet?

Das alles erwartet einen wischen zwei Buchdeckeln. Und noch viel mehr… Es war wirklich hart an der Grenze. Und ja, ich habe beim Lesen das Gesicht auch mal verzogen (hat man mir gesagt…) und auch mal heftiger geatmet *hüstel*…

Und Hoffnung habe ich auch gehabt! Nun ja, Hunter und Michelle….habe ich mir so gedacht. Wär doch was, zwei solche Typen, einerseits unglaublich kaputt, aber hochintelligent und auf ihre Weise attraktiv. Das wär doch mal was! Vielleicht möchte der Autor seine weiblichen Fans damit ja beglücken, man weiß es nicht! Mir hat auf jeden Fall die Figur der Michelle ausnehmend gut gefallen und sie hat bei dem Männergespann Hunter-Garcia nicht gestört. Da bin ich wirklich mal gespannt, ob sich meine Gedankengänge da in die richtige Richtigung bewegt haben!

Also hat der Autor es wieder einmal geschafft! Ich kann jetzt aber nicht sagen, ob das nun der beste Carter war. Mir haben bisher alle 5 Bände gleich gut gefallen, gleich süchtig machend. Und wieder steh ich da und kann nur sagen, er möge uns bitte nicht zu lange auf den nächsten Fall warten lassen.

Fazit:

Ein brutalster, blutiger, perfider Genuss für Thriller-Fans oder ganz direkt Carter-Anhänger, die nicht genug kriegen können! Unbedingt lesen bei Eigene-Ertragens-Grenzen-Austest-Lust!

Bewertung: 5 von 5 Nilpferden

Danke an Ullstein Buchverlage für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Diese Rezension ercheint auch hier:
www.lovelybooks.de
www.amazon.de
www.mayersche.de
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www.buch.de
http://www.rezi-online.de/
www.wasliestdu.de
www.kriminetz.de
www.mycrits.de
www.vorablesen.de

Weitere Titel des Autors/der Autorin:

Der Kruzifix-Killer (Bd. 1) (meine Rezension)
Der Vollstrecker (Bd. 2) (meine Rezension)
Der Knochenbrecher (Bd. 3) (meine Rezension)
Totenkünstler (Bd. 4) (meine Rezension)

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3 Kommentare zu “Chris Carter „Der Totschläger“

  1. Pingback: Chris Carter „Die stille Bestie“ | Das Niliversum

  2. Pingback: Chris Carter „I am Death. Der Totmacher“ | Das Niliversum

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