Stefan Papp „Der Narr“

Der Narr ©Sabine Kettschau

Der Narr
©Sabine Kettschau

 

 

 

 

 

 

Stefan Papp „Der Narr“

Autor: Stefan Papp
Titel: Der Narr
Erscheinungsdatum: 2012
Verlag: LUZIFER-Verlag
Medium: Klappenbroschur, Softcover
Seitenzahl: 386
ISBN: 978-3-943408-09-6
Genre: Krimi/Thriller, Fantasy, Mystery
Preis (UVP):
Hardcover: ./.
Taschenbuch: 14.95 Euro
Hörbuch: ./.
Ebook: 4,99 Euro

Verlagsseite
Der Autor auf Facebook

Über den Autor/die Autorin:

Stefan Papp gehört einer vielversprechenden Generation neuer Autoren aus Österreich an. Mit seinem Debütroman „Der Narr“ erhebt er den Anspruch, eine besondere Art von Thriller zu schreiben. Seine Bücher beziehen ihre Eigenheit aus einer speziellen Mischung aus extravaganten, teils neurotischen Charakteren, einem Hauch Okkultismus und schwarzem Humor, die in einem spannenden Plot verpackt sind. Der passionierte Freidenker lebt und arbeitet in Wien.
(Quelle: amazon.de)

Inhalt:

Bei Sam dreht sich alles. Kein Wunder, wer ständig in Feierlaune mächtig über die Stränge schlägt, der verliert schon einmal seine Orientierung. Doch normal ist es nicht, dass sein T-Shirt blutverschmiert ist. Und genauso unnormal ist die Frauenleiche, mit der er sich konfrontiert sieht. Sollten gar beim Mittelalterfest die Rituale doch echt gewesen sein oder sind sie gar dermaßen aus dem Ruder gelaufen, dass es die junge Frau das Leben kostete?

Für Sam geht es nun darum, in dieses ganze diffus-neblige Klarheit zu bringen. Und nicht zuletzt muss er um sein Leben fürchten, da anscheinend ein kaltblütiger Auftragskiller davon überzeugt ist, er hat die junge Frau auf dem Gewissen und alles daran setzen wird, ihn dafür bezahlen zu lassen.

Ein Mittelalterfest der blutigen Art und ein böses Erwachen für Sam.

Meine Meinung:

Im Mittelalter ist der Teufel los!

Diese Rezension fange ich mal wieder mit einem Blick aufs Cover an. Ich bitte Euch, wenn man so eins sieht, dann ist doch gleich die Neugierde geweckt! Dieses gifig-böse Grün, der Schädel, die Narren-Tarot-Karte, der Kelch mit der grünen Flüssigkeit, das Messer… Alles spricht für mystisch-gruseliges mit Bezügen zu vergangenem. Man sollte sich aber im Klaren sein, dass alles nicht immer ganz ernst zu nehmen ist. Also achtet fein auf das Zwinkern, ja, der Schädel zwinkert zwischendurch 😉

Mir hat das Buch bis auf kleine Schwächen sehr gut gefallen. Die Idee, einen Mittelaltermarkt oder ein solches Fest mal als Schauplatz zu nehmen, ist gut gewählt. Hiermit verbindet man doch den alten Glauben an Geister, an übernatürliches, an den Teufel und das Überwinden desselben oder das Kontakttreten mit dem Gehörnten oder anderen Göttern, die man sich zu Nutze machen kann. Und so wundert es einen auch nicht, wenn eben dieser Hintergrund auch die Tat als solches beeinflusst. Doch, ist da wirklich etwas übernatürliches im Spiel? Das gilt es herauszukitzeln. Und nebenbei gewinnt Sam das ein oder andere Leserherz mit seiner Trutschigkeit und einem Sarkasmus, der einen grinsen lässt. Herrlich!

Nur ab und zu, da wird’s etwas wirr, man verläuft sich mal im dunklen Wald oder ähnliches und muss wieder auf den Pfad der Geschichte zurückfinden, aber das ist ein kleines Manko, dass bei dem Rahmen schon mal passieren kann und verursacht nur einen kleinen Abzug.

Ansonsten hat das Buch Spaß gemacht und ich bedanke mich dafür bei Lovelybooks und dem Autor, die das Buch im Rahmen einer Leserunde uns näher gebracht haben.

Fazit:

Ein leicht parodistisch angehauchter Krimi oder wer mag auch Thriller, mit einem ganz speziellen Humor und genug Blut, um Spaß beim Lesen zu machen!

Bewertung: 4 von 5 Nilpferden

Danke an Lovelybooks, den LUZIFER-Verlag und Stefan Papp für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Diese Rezension ercheint auch hier:
www.lovelybooks.de
www.amazon.de
www.mayersche.de
www.buecher.de
www.buch.de
http://www.rezi-online.de/
www.wasliestdu.de
www.kriminetz.de
www.mycrits.de

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