Krimi- & Thriller-Woche – Autorenvorstellung: Jutta Maria Herrmann

Krimiwoche

Freitag, der 17.06.2016…es ist Krimi- & Thrillerwochen-Time *träller*

Zu meinem Ankündigungspost, über den Ihr auch alle für Euch relevanten Links findet, geht es

<<HIER>>

lang! Dort wird auch alles noch mal erklärt!

Nun aber zum wichtigen Teil 🙂

Wie Ihr mitbekommen habt, stellen wir Blogger den ein oder anderen Autor/die ein oder andere Autorin ein wenig näher vor, damit noch mehr Krimi- und Thrillerbegeisterte Leser sie entdecken (mich eingeschlossen 🙂 ). Und heute rückt bei mir die supernette

Jutta Maria Herrmann

ins Rampenlicht!

Und wie stellt man eine Autorin am besten vor? Richtig! Mit einem Interview! Schon mal vorweg: Dickes Danke liebe Jutta, dass Du meine Fragen so ausführlich beantwortet hast!

Zunächst, so schaut sie aus:

©Jutta Maria Herrmann

©Jutta Maria Herrmann

Ihre Bücher:

Hotline

©Knaur

Schuldbistdu_web

©Knaur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie werden dem ein oder anderen von Euch garantiert schon was sagen. Bei mir stehen sie noch auf der Wunschliste. Aber das heißt bei mir ja nischt 🙂 Passen auf jeden Fall gut ins Beuteschema!

Habt Ihr Lust, Jutta ein bisschen näher kennen zu lernen? O.k., dann viel Spaß mit dem Interview 🙂

Liebe Jutta,

vielen Dank, dass ich Dich ein wenig löchern darf, damit Deine Leser noch etwas mehr von Dir erfahren 🙂

Biografie:
Jutta Maria Herrmann wurde in einem 300-Seelen-Kaff im Saarland geboren, aus dem sie bereits Mitte der 80er Jahre in die Großstadt Berlin flüchtete. Hier stürzte sie sich ins Nachtleben, sympathisierte mit der Hausbesetzerszene, arbeitete als Buchhändlerin, studierte Germanistik, veranstaltete Punk-Konzerte, schrieb deutsche Drehbücher für amerikanische Daily Soaps und und und … 😉

Heute arbeitet sie für eine Tageszeitung und hat Berlin seit einigen Jahren den Rücken gekehrt. Zusammen mit ihrem Mann, dem Krimi-Autor Thomas Nommensen, lebt sie vor den Toren der Hauptstadt im brandenburgischen Panketal. Im Herbst 2014 debütierte sie mit dem Thriller „Hotline“ und gerade ist ihr zweiter Psychothriller „Schuld bist du“ erschienen, beide im Knaur Verlag. Zwei weitere werden folgen.

Wie kam es, dass Du mit dem Schreiben von Psychothrillern begonnen hast?

Tja, wie kam es dazu? Da muss ich jetzt echt nachdenken. Ich habe tatsächlich eine ganze Weile mit dem Gedanken gespielt, Jugendbücher zu schreiben. Das war, nachdem ich die ganzen Harry Potter Bände (normalerweise gar nicht mein Genre) verschlungen hatte und total davon geflasht war. Aber irgendwie wollte das nicht so recht „flutschen“. Dann bin ich zufällig über eine Ausschreibung gestolpert, in der für eine Anthologie Krimikurzgeschichten gesucht wurden. Und als der von mir verfasste Kurzkrimi angenommen und veröffentlich wurde, hat es mich gepackt. Da ich selber gerne Psychothriller lese, ergab sich dann der nächste Schritt hin zum Roman fast von selbst.

Gibt es Vorbilder? Literarische oder sonstwie?

Literarische Vorbilder habe ich eigentlich nicht. Es gibt natürlich Autoren und Autorinnen, die ich sehr gerne lesen und deren Schreibstil ich bewundere (z. B. Zoran Drvenkar). Aber ich eifere niemandem direkt nach.

Was liest Du selbst gerne?

Ich lese alles Mögliche. Allerdings kann ich mit Fantasy wenig anfangen, Liebesgeschichten sind auch nicht so mein Fall und von Erotikromanen à la SoG lasse ich ebenfalls meine Finger. Diese Genre interessieren mich einfach nicht

Welches Buch hättest Du gern selbst geschrieben?

Das muss ich nicht lange überlegen: „Winter in Maine“ von Gerard Donovan. Ein großartiges, überaus ergreifendes Buch.

Wie stehst Du zu den Sozialen Medien? Facebook, Twitter, Instagram…

Ich bin vornehmlich auf Facebook unterwegs. Ich habe zwar einen Account bei Twitter, aber da mache ich nicht viel mit. Instagram kenne ich nur vom Namen her. Mir reicht FB vollkommen, da es – wie ich finde – der reinste „Zeitfresser“ ist. 😉
(Anmerkung Niliversum: Hier gehts zur Facebook-Fanpage der Autorin: KLICK)

Wie sieht ein „Arbeitstag“ bei Dir aus? Hast Du Rituale, wenn Du schreibst?

Mein „normaler“ Arbeitstag sieht folgendermaßen aus: Ich quäle mich um halb sechs aus dem Bett, fahre nach einem schnellen Frühstück (Kaffee muss morgens sein, sonst ist der Tag gelaufen) mit der S-Bahn nach Berlin, arbeite in meinem Brotjob und fahre dann wieder nach Hause. 😉

Und erst jetzt komme ich zum Schreiben. Ich nutze jede freie Minute dafür. Zum Glück schreibt mein Mann auch, sonst gäbe es da sicher manchmal Konflikte.

Was tust Du, wenn Dich eine Schreibblockade ereilt?

Hatte ich zum Glück noch nie. Ich setze mich an den Schreibtisch, vertiefe mich in meinen Text und die Worte fließen aus mir raus. 😉 Na ja, mal mehr oder weniger schnell, manchmal hakelt es auch. Aber nie so, dass ich stunden- oder tagelang auf ein leeres Blatt starre.

Ebook oder Print, ziehst Du eine Form vor?

Die Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten. Ich lese viel und gern und habe selbst einen Reader. Zum Lesen unterwegs oder im Urlaub möchte ich darauf nicht mehr verzichten. Was habe ich mich früher immer abgeschleppt! 😉 Aber es gibt natürlich auch immer noch viele Bücher, die ich in gedruckter Form haben und im Bücherregal sehen möchte.

Was hältst Du von Wohnzimmerlesungen?

Ich habe noch nie eine gemacht. Und so überhaupt keine Vorstellung, wie eine solche Lesung abläuft. Aber ich bin da für alles offen. 😉

Woher nimmst Du Deine Inspirationen?

Aus dem täglichen Wahnsinn, der um mich herum abgeht. Man muss ja nur in die Zeitung schauen, da hat man genug Stoff. Das Leben schreibt manchmal schlimmere Geschichten, als wir Autoren sie uns ausdenken können.

Haben Deine Figuren lebende Vorbilder?

Ich möchte es mal so formulieren: Die ein oder andere Eigenschaft von Freunden, Kollegen und Bekannten fließt schon mal in meine Figurengestaltung mit ein. 😉

Könntest Du Dir vorstellen, dass Deine Bücher verfilmt werden?

O ja, nichts stelle ich mir lieber vor.

Gäbe es ein anderes Genre, in dem Du gern schreiben würdest? Wenn ja welches?

Ja. Ich habe einen Hang zum Dramatischen. Ich würde gerne mal ein Psychodrama schreiben.

Gibt es Pläne für die Zukunft? Magst Du was verraten? 🙂

Ich werde auf jeden Fall noch zwei weitere Thriller im Knaur Verlag schreiben. Das steht schon mal fest. Und ansonsten werde ich einfach mal schauen, was die Zukunft so bringt. Ich bin nicht der große „Planer“. Ich lasse mich auch gerne einfach mal treiben.

Was sagt Dein Umfeld dazu, dass Du Psychothriller schreibst?

Eine Freundin meinte neulich: „Kaum zu glauben, dass so eine nette Person wie du, solch grauselige Einfälle haben kann“. Ich glaube, das sagt alles. 😉

Gibt es interessante Geschichten z.B. bei Recherchearbeiten? Wie sieht das bei Dir aus? Schaust Du Dir mögliche Schauplätze an? Sprichst Du mit echten Ermittlern, Gerichtsmedizinern etc.?

„Hotline“ spielt in Berlin-Kreuzberg. Da habe ich lange Jahre gewohnt, den Stadtteil kenne ich sozusagen aus dem Effeff. Der aktuelle Thriller „Schuld bist du“ ist in Berlin-Mitte und zum Teil im Brandenburger Umland angesiedelt. Auch da kenne ich mich recht gut aus. Ich klappere aber natürlich dennoch vorher die Örtlichkeiten ab, mache mir Notizen und fotografiere die Orte, die mir besonders gut gefallen. Da ich keine Ermittlerkrimis schreibe, spielt die Polizei in meinen Romanen eine eher untergeordnete Rolle. Und falls es doch mal Frage in dieser Richtung gibt: Mein Schwager arbeitet bei der Kripo. Den kann ich jederzeit löchern.

Zum Schluss ein kleines Speed-Verhör:

Sneaker oder High Heels:
Sneaker

Pommes oder Jakobsmuscheln:
Pommes

Steak oder Scholle:
Mal so, mal so

Chips oder Zartbitterschokolade:
Zartbitterschokolade

Rock oder Pop:
Rock

Malediven oder Ostsee:
Och, da könnte ich mir durchaus beides für einen Urlaub vorstellen.

Ferrari oder Suzuki Swift:
Ich kann nicht Autofahren. 😉

Stricken oder Töpfern:
Weder noch. Ich habe zwei linke Hände. 😉

Dein neuestes Buch:

©Knaur

©Knaur

„Schuld bist du“ Psychothriller, am 1. Juni 2016 im Knaur Verlag erschienen.

Klappentext:

„Schuld bist du!“ – Diese mit Blut an eine Fensterscheibe geschmierte Botschaft findet der Journalist Jakob Auerbach in seiner leergeräumten Wohnung vor, als er von einer Dienstreise zurückkehrt. Von seiner Frau Anne und der kleinen Tochter Mia fehlt jede Spur. Auf der Suche nach ihnen hetzt er durch die nächtlichen Straßenschluchten von Berlin, ohne zu ahnen, dass er selbst der Gejagte ist.

Hier geht es zu Leseprobe:

Vielen vielen Dank für die Zeit, die Du für die Beantwortung geopfert hast und noch viel Spaß bei der Krimi- und Thriller-Woche!

Ich danke dir für das tolle Interview, liebe Sabine.

Noch etwas zum Schluss von Jutta:

Es gibt eine Aktion von Autoren, die ich euch gerne ans Herz legen möchte.

Autoren helfen“ ist eine Initiative von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die ihre kreativen Kräfte bündeln und sich für humanitäre und soziale Anliegen einsetzen wollen. Erdacht wurde „Autoren helfen“ von fünf Autorinnen und Autoren im September 2015.

http://autorenhelfen.org/

Man kann spenden, und es gibt viele Aktionen, bei denen jeder mitmachen und dazu beitragen kann, dass Deutschland nicht wieder im braunen Sumpf untergeht. Und wir freuen uns natürlich über jedes like und jeden, der den Beitrag auf Facebook etc. teilt. Ich finde es sehr wichtig, dass wir laut unsere Stimme erheben und ein Zeichen setzen gegen die zunehmenden Ausländerfeindlichkeit in Deutschland.


Hier noch mal die wichtigen Links für heute:

Veranstaltung auf Facebook

Homepage Krimi- und Thrillerwoche

Homepage Jutta Maria Herrmann

Fanpage Autorin

Homepage Verlag Knaur

Facebook-Auftritt Verlag

Bis Sonntag läuft die Woche noch! Viel Spaß Euch dabei und danke fürs Lesen 🙂

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Ein Kommentar zu “Krimi- & Thriller-Woche – Autorenvorstellung: Jutta Maria Herrmann

  1. Pingback: Krimi- & Thriller-Woche 2016: Mein Resumée und eine wahnsinnige Überraschung <3 | Das Niliversum

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