Gregor Weber „Asphaltseele“

Asphaltseele ©Sabine Kettschau/Niliversum

Asphaltseele
©Sabine Kettschau/Niliversum

Gregor Weber „Asphaltseele“

Autor: Gregor Weber
Titel: Asphaltseele
Erscheinungsdatum: 12.09.2016
Verlag: Heyne Hardcore
Medium: Paperback, Klappenbroschur
Peis: 14,99 Euro
Seitenzahl: 240
ISBN: 978-3-453-27020-6
Genre: Thriller

Weitere Ausführungen:
Ebook: 11,99 Euro (ePub)
Hörbuch (CD, gek.): 14,99 Euro
Hörbuch (Download, gek.): 9,95 Euro

Links:
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Über den Autor/die Autorin:

Gregor Weber, geboren 1968 in Saarbrücken, ist Schauspieler und vor allem als Hauptkommissar Stefan Deininger im „Tatort“ bekannt. Außerdem ist er Stabsunteroffizier der Reserve. Nach dem Bestseller über das Geschehen in deutschen Profiküchen („Kochen ist Krieg“) legt er mit „Feindberührung“ seinen ersten Kriminalroman vor. Er lebt mit seiner Frau Tanja Weber und zwei Kindern in einem Doppelautorenhaushalt in der Nähe von München.
(Quelle: Verlag)

Inhalt:

Ruben Rubeck ist kein Held. Man könnte ihn noch nicht mal als „Guten Polizisten“ bezeichnen. Und manchmal darf die Frage erlaubt sein, warum er den Job überhaupt macht. Hey, er stellt sich die Frage selbst auch schon mal. Und dann gerät er unbeabsichtigt in einen ziemlich brisanten Fall in seinem Revier rund um den Frankfurter Hauptbahnhof. Bei einer Schießerei, in die er nach einer durchzechten Nacht gezogen wird, schießt auch er und setzt damit offenbar etwas mit weitreichenden Folgen, nicht nur im Rotlicht- und Rocker-Milieu, in Bewegung. So viel Aufmerksamkeit gefällt dem Kriminalkommissar nicht wirklich, denn er müsste sich ja mal benehmen…

Meine Meinung:

Bullenstory

Und wieder erreichte mich ein Überraschungsbuch aus der Buchflüsterer-Aktion von bücher.de, was auf den ersten Blick sehr gut zu mir und meinem Geschmack passt.

Man ahnt es, so ganz war es dann doch nicht das, was ich mir erhofft hatte! Zunächst war ich begeistert, habe mich reingestürzt und habe viel erwartet. Leider konnten meine Erwartungen, die ich an einen Thriller nun mal habe, nicht ganz erfüllt werden. Dieses Buch ist meines Erachtens kein Thriller, sondern ein Freitagabend-Krimi, aus der Sicht eines schon recht abgewrackten „Bullen“, der seine Story bei ein paar Bierchen in einer verrauchten Kneipe im Bahnhofsviertel erzählt und vielleicht auch wenig damit prahlt. So fühlt sich das für mich an. Gut, es gibt schlimmeres, aber mir fehlte einfach die Spannung und es war einfach für meinen Geschmack zu viel Klischee. Ruben Rubeck hat was von einem Schimanski auf Frankfurter Art, der das Recht auch schon mal für seine Bedürfnisse beugt, säuft, Frauen benutzt, bestens mit den Gossen der Stadt vertraut ist und auch schon mal die Nacht zum Tag macht…

Dieser Habitus steht meiner Meinung nach zu sehr im Fokus, wird immer wieder herausgestellt, sodass der Fall als solches leider völlig in den Hintergrund und fast schon in Vergessenheit gerät. Auch die Flashbacks an die Vergangenheit im Kosovo helfen nicht, den Leser wirklich dabei zu halten. Leider. Man hätte doch etwas mehr daraus machen können, das Potenzial ist auf alle Fälle da. So hatte ich mehrfach überlegt, hör ich auf, les ich weiter… aber ich finde es einfach immer unfair, einem Buch nicht die Chance zu geben, mich vielleicht doch noch für sich zu gewinnen!

Werde ich weitere Bücher des Autors lesen? Ich glaube nicht. Bzw. ich würde abwarten, was andere so sagen, bevor ich da noch mal einen Versuch starte.

Fazit:

Zuviel Milieu-Klischee, zu wenig harter Thriller, wie eigentlich von mir erwartet wurde. Für einen Freitagabend-Krimi taugt die Geschichte vielleicht noch, aber leider für mich nicht für mehr.

Bewertung:

3 von 5 Nilpferden

Danke an bücher.de für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars im Rahmen der Buchflüsterer-Aktion!

Weitere Titel des Autors:

Stadt der verschwundenen Köche
Keine Vergebung
Feindberührung

Diese Rezension erscheint auch hier:

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Heyne-Hardcore

© Sabine Kettschau/Niliversum

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