Jojo Moyes „Im Schatten das Licht“

Im Schatten das Licht
© Sabine Kettschau/Niliversum

Jojo Moyes „Im Schatten das Licht“

Autor: Jojo Moyes
Titel: Im Schatten das Licht
Originaltitel: The Horse Dancer
Erscheinungsdatum: 27.01.2017
Verlag: Rowohlt Polaris Taschenbuch
Medium: Broschiert, Taschenbuch
Preis: 14,99 Euro
ggf. Übersetzer: Silke Jellinghaus
Seitenzahl: 576
ISBN: 978-3499267352
Genre: Belletristik, Roman, Liebe

Weitere Ausführungen:
Ebook: 12,99 Euro
Hörbuch: 23,23 Euro/0,00 Euro (Audible Probemonat)

Links:

Verlag
Autorin (engl.)
Verlag auf Facebook
Autorin auf Facebook (engl.)

Über den Autor/die Autorin:

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex.
(Quelle: Verlag)

Inhalt:

Die 14jährige Sarah und ihr Großvater Henri schlagen sich mehr schlecht als recht durch. Das einzige, was beiden wirklich etwas bedeutet, ist ihre Liebe zu Pferden und ganz besonders zu Boo, der in einem kleinen, nicht zu erwartenden Hinterhofstall steht und für beide eine Flucht aus dem sonst eher tristen Leben bedeutet.

Dieses Leben gerät abrupt durch den Schlaganfall Henris aus den Fugen. Sarah steht plötzlich allein da und begegnet in ihrer ausweglosen Situation Natasha, deren Leben auch alles andere als einfach ist, aber auf ganz andere Weise.

Die beiden Lebenswege kreuzen sich und alles kommt ganz anders, als beide denken.

Meine Meinung:

Wenn das Schicksal zuschlägt

Dies war mein erstes Buch, welches ich von Jojo Moyes gelesen habe. Es hat jetzt lang genug gedauert, dass ich mich selbst davon überzeugen konnte, wie sehr sie Leser berühren kann. Ich kann nicht genau erklären, was mich zu diesem Buch hingezogen hat, es war irgendwas da, unerklärlich. Ab und zu brauche ich bei allem um mich rum einfach so eine kleine Flucht, mal was fürs Herz.

Und so habe ich mich ganz und gar auf die Geschichte eingelassen. War mit dabei in dem Hinterhofstall, die es eigentlich gar nicht geben sollte, die dennoch existieren, für Menschen wie Sarah und ihren Großvater ihre ganze Welt bedeuten. Und obwohl ich gar kein Pferdemensch bin, so konnte ich mich der Faszination nicht entziehen, habe die Liebe gespürt. Aber auch den Ehrgeiz, die Verzweiflung.

Als das Schicksal zuschlägt, der Großvater Henri einen Schlaganfall erleidet, da spürt man die Angst, die Ohnmacht, aber auch den Willen, diese Situation zu überleben, die Kraft, die Sarah innewohnt und die sie durch ihre tägliche Zeit mit Boo, mit der Kunst der Pferdedressur immer wieder neu entfacht.

Der Leser ist auch dabei, als Natasha, die mit ihren ganz eigenen Problemen zu kämpfen hat, Sarah begegnet und wie aus dieser Begegnung eine lebensverändernde Sache wird, für beide! Und da habe ich richtig mitgefiebert, habe mir gewünscht, dass Natasha gewisse Entscheidungen trifft und was soll ich sagen, es hat geklappt 🙂

Auch wenn sich das nach einem klassischen, schönen Happyend anhört, so müssen alle doch Opfer bringen und es geht recht turbulent zu auf dem Weg, den alle gemeinsam beschreiten. Und es wird auch mal sehr traurig, es gibt auch Momente, in denen ich kreuzwütend wurde, weil ich mit DER Entwicklung nicht gerechnet habe. Aber das zeigt umso mehr, dass die Autorin mich komplett mitgenommen hat.

Um mich jetzt aber vollends umzuhauen, fehlte doch noch ein Stück. Es ist wirklich eine ganz ganz zauberhafte Story, mir haben auch die Figuren gefallen, Natasha mit ihrer Zerrissenheit, Sarah, die ihrem Großvater einen Wunsch erfüllen will, seinen größten und selbst Boo, der seine ganz eigene Rolle in dem ganzen Spektakel spielt, Mac, der mir die liebste Figur war…

Dass es so gekommen ist, wie ich es mir vorgestellt habe, ist auch gleichzeitig mein Kritikpunkt. Einfach zu „leicht auszurechnen“, wohin die Reise geht, da hätte es gerne auch überraschender sein dürfen 🙂

Ansonsten glänzt die Geschichte von vorne bis hinten mit einer gut lesbaren Sprache, nicht zu kitschig, nicht zu sexy. Eben eine schöne Geschichte fürs Herz, die auch Leser erfreuen dürfte, so wie mich, die ansonsten nicht viel mit Pferden zu tun haben.

Fazit:

Leicht lesbare Geschichte, mit einer schönen Portion Liebe und der Botschaft, dass man nie aufgeben darf.

Bewertung:

4 von 5 Nilpferden

Weitere Titel des Autors:

Eine Handvoll Worte
Weit weg und ganz nah
Die Tage in Paris
Ein Bild von Dir
Ein ganzes halbes Jahr
Über uns der Himmel, unter uns das Meer
Nachts an der Seine
Ein ganz neues Leben
Kleine Fluchten (20.10.2017)

Diese Rezension erscheint auch hier:

Lovelybooks
Amazon
Mayersche Buchhandlung / Was liest Du
bücher.de
buch.de
Rezi-Online
MyCrits
Goodreads
Leserwelt-Forum
Leserkanone
Rowohlt

© Sabine Kettschau/Niliversum

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