Blogtour zu „Nachtigall“ von Thomas Pyczak – Tag 5

Herzlich Willkommen zu einer weiteren Blogtour! Dieses Mal sind wir 11. 11 Blogger, die gemeinsam mit der Mainwunder-Agentur das Buch „Nachtigall“ von Thomas Pyczak vorstellen, beleuchten, näher bringen… Lasst Euch mitziehen, taucht ein in eine Welt von Tieren und Menschen!

11 Erzählungen sind hier versammelt, die alle von Menschen und Tieren erzählen, auf die ein oder andere Weise, manchmal sehr real, manchmal sehr gefühlsbetont, aber auch abgehoben, auf einer spirituellen Ebene, aber alle haben einen Kern, den es zu entdecken, zu erspüren gibt und den ein oder anderen vielleicht auch ins Herz trifft.

 

„Meine“ Geschichte fängt ganz harmlos an. Sie wird eingeleitet mit einem Zitat von Pablo Picasso:

„Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben. Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird. Vielleicht, weil sie uns von Anfang an als das sehen, was wir wirklich sind: fehlerhafte, unvollkommene Menschen. Ihre Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist sie absolut.“

Da begann es bei mir schon, dieses Nachdenken, weil ich mir dachte, irgendetwas muss dieses Zitat ja mit der Geschichte zu tun haben, sonst würde es dort nicht stehen. Mit leichtem Herzklopfen habe ich weitergelesen und gelesen… und konnte mich dem Charme nicht entziehen.

Ein Paar macht eine lange Reise, dabei macht es Station in einem schönen Hotel, mit einem Garten, sehr romantisch. Wäre da nicht ein Schild an einer Tür „Bitte lassen Sie meinen Hund nicht rein“. Hmm… Genau wie das Paar dachte ich mir auch so, oh Gott, was für ein bösartiges Tier mag sich da im Garten herumtreiben. Warum kümmert sich denn niemand darum, dass der Hund entweder einen Zwinger (die ich nicht mag!) hat oder eben einen Bereich des Gartens nur für sich hat, möglichst weg von den Gästen. Und dann lernte auch ich Chacha kennen. Einen Jack Russell Terrier 🙂 Okeee, einer dieser wildgewordenen Flummis. Ich hatte sie vor Augen, ein kleines, braungeflecktes Springorum, ein aufgezogener Brummkreisel, ein Flummi, den man nicht bremsen kann. Das erklärte für mich zunächst einiges. Doch, sollte es wirklich so einfach sein? So ein kleiner Hund wird doch nicht soo schlimm sein, dass man ihn um alles in der Welt daran hindern sollte, in das Hotel zu gelangen. Und was ist mit Frauchen? Die sitzt nur draußen im Garten und unternimmt nichts? Irgendwas ist da doch faul…

Was, das werde ich Euch jetzt garantiert nicht erzählen! Selber lesen lautet hier die Devise 🙂 Ich kann Euch nur so viel verraten, ich hatte hinterher Tränen in den Augen! Was alles sehr kurios beginnt und einen vielleicht auch mal zum Schmunzeln bringt, entwickelt sich zu einer Story mit unheimlich viel Herz und einer Tragik, die mich schier umgehauen hat. Diese Intensität hatte ich nicht erwartet.

Vielleicht muss man selbst Tiere mögen. Und auch wenn ich mein Leben mit einem verrückten Kater teile, ich habe keinen Stein in der Brust. Einen Hund hatte ich auch mal an meiner Seite und mein Traum, wieder so einen Schatz in meinem oder in unserem Leben zu haben, den habe ich nicht aufgegeben. Vielleicht ist es genau diese Sehnsucht, die mich so gefühlsduselig hat werden lassen. Ich wollte auf alle Fälle eigentlich nicht aus der Story raus, als sie endete, ich wollte weiter dort bleiben, wissen, wie es weitergeht. Mein Herz hat Chacha erobert 🙂 Und nicht nur meins 😉

Der Autor hat es hier auf alle Fälle geschafft, mich binnen kürzester Zeit in dieses Hotel, diesen Garten zu versetzen. Ich habe die Vögel singen gehört, die Sonne durch die Bäume scheinen sehen, ich habe Chloe gesehen, auf einer Bank sitzend, lächelnd, mit Chacha zu ihren Füßen. Kann man sich in eine Geschichte verlieben? Ganz eindeutig: JA! Unverhofft kommt oft heißt es, ist zwar eine alte Phrase, aber hier trifft sie genau. Denn damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet!

Und, möchtet Ihr Chacha auch kennen lernen? Oder die anderen, tierischen und menschlichen Persönlichkeiten und ihre Geschichten erlesen? Dann solltet Ihr vielleicht mal die zur Aktion gehörige Veranstaltung auf Facebook im Auge behalten 😉  Dort findet Ihr auch unsere 11 Beiträge versammelt und könnt Euch so schon einen sehr tiefen Einblick in das Buch verschaffen. Ich würde mich freuen, den ein oder anderen dort zu sehen und vielleicht lasst Ihr mir hinterher ja Eure Meinung zum Buch da 🙂 Klickt Euch mal rein:

 

Mehr Infos zum Autor (Homepage)

Mehr zum Buch „Nachtigall“

Buch shoppen? Z.B. HIER

Alle Stationen:

Carlosia Reads Books

Catgirl loves Books

Die Bücherfreaks

Miss Rose’s Bücherwelt

Bücherfunke

Bücherschrank

Anduria Recca

Tausend Leben

diabooks78

Danke an Euch von Mainwunder, dass ich Teil dieser außergewöhnlichen Runde sein durfte!

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6 Kommentare zu “Blogtour zu „Nachtigall“ von Thomas Pyczak – Tag 5

  1. Hallo lieber Zwilling 😘
    Ich bin ja ein absoluter Kurzgeschichte-Fan und Tiere liebe ich noch viel mehr.
    Deine Beschreibung von dieser Geschichte, hat mich total neugierig gemacht. Sehr schön fand ich deine Beschreibung des Jack-Russell-Terrier.
    Obwohl ich diese Rasse nicht mag, musste ich schmunzeln, denn genau wie in deiner Schilderung sind diese kleinen Doppsbälle.
    Das Buch landet definitiv auf meiner Wunschliste.📚📖

    Gefällt 1 Person

  2. Liebe Sabine, herzlichen Dank für die Buchvorstellung. Ich freue mich sehr, dass dir die Geschichte von Chacha und Cloé gefällt, dass du dich in sie „verliebt“ hast. Das Vorbild für diesen verrückten Hund traf ich übrigens in Südfrankreich. Außerdem hatte ich selbst mal einen Terrier. Ebenfalls crazy. Ich hoffe, dir gefallen auch die anderen Geschichten ein wenig. Thomas

    Gefällt 1 Person

  3. Pingback: [Aktion] Nachtigall – 11 Tiere – 11 Geschichten: Tag 8: >>Lederhosen<< | Anduria Recca

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