Thomas Pyczak „Nachtigall“

Nachtigall
©Sabine Kettschau/Niliversum

Thomas Pyczak „Nachtigall“

Autor: Thomas Pyczak
Titel: Nachtigall
Erscheinungsdatum: 27.07.2017
Verlag: Selfpublisher
Medium: Taschenbuch
Preis: 9,99 Euro
Seitenzahl: 229
ISBN: 978-1521951293
Genre: Kurzgeschichten, Anthologie

Weitere Ausführungen:
Ebook: 2,99 Euro (Kindle unlimited 0,00 Euro!)

Links:

Autor
Autor auf Facebook

Über den Autor/die Autorin:

Thomas Pyczak wurde 1960 in Hamburg geboren. Er begann als Automechaniker, jobbte als Taxifahrer und Packer, bevor er sich entschied, Philosophie und deutsche Literatur zu studieren. Danach arbeitete er als Journalist, stieg auf zum Chefredakteur und schließlich zum Medienmanager. Seine Liebe zur Literatur hat ihn in all der Zeit nie losgelassen. So beschloss er im Herbst 2014, alle Zelte abzubrechen und Schriftsteller zu werden. Mit seinen beiden Romanen „Ende der Welt“ und „Starnberg. Marrakesch. Starnberg.“ gelang ihm im Sommer 2016 ein außergewöhnliches Doppel-Debüt. Im Mai 2017 erschien sein Sachbuch „Tell Me! Wie Sie mit Storytelling überzeugen“. Im Juli 2017 veröffentlichte Pyczak mit „Nachtigall“ seine erste Sammlung von Erzählungen. Der Autor lebt mit seiner Frau in Herrsching am Ammersee.
(Quelle: amazon.de)

Inhalt:

11 Geschichten. Geschichten von Tieren und Menschen. Wie sie sich begegnen, wo sie sich begegnen, an sehr realen Plätzen oder auf einer ganz anderen Ebene. Und dabei sind die Tiere nicht nur die plüschigen Begleiter der Menschen, sondern haben ganz unterschiedliche Charaktere, Bedeutung und Aufgabe.

Meine Meinung:

Kurzgeschich

Inhalt:

11 Geschichten. Geschichten von Tieren und Menschen. Wie sie sich begegnen, wo sie sich begegnen, an sehr realen Plätzen oder auf einer ganz anderen Ebene. Und dabei sind die Tiere nicht nur die plüschigen Begleiter der Menschen, sondern haben ganz unterschiedliche Charaktere, Bedeutung und Aufgabe.

Meine Meinung:

Kurzgeschichten mit Langzeitwirkung

Ich kam mit „Nachtigall“ durch eine Aktion der Mainwunder-Agentur in Berührung. Zunächst war mein Gedanke, es geht um Tiere, da bin ich richtig. Das sehe ich auch nach dem Lesen immer noch so, allerdings ist da weitaus mehr zwischen diesen lackschwarzen Buchdeckeln!

Denn das Cover ist das erste, was einem sehr plakativ ins Auge springt. Hat mir von vorneherein sehr gut gefallen und mein erster Gedanke war, das könnte auch für so eine richtig schwarze Geschichte stehen, einen bösen Thriller, oder gar Horror. Aber nichts dergleichen erwartete mich.

Gut, ich bin offen für Kurzgeschichten, habe schon an anderer Stelle erlebt, dass „Kurz“ nicht gleich kurzlebig oder oberflächlich oder dergleichen bedeuten muss. Und so erstaunt es mich dann nur noch halb so viel, dass einige der 11 Geschichten wirklich sehr unter die Haut gehen, nachwirken, zum Nachdenken anregen.

Ob es nun die Klabauterkatzen, Lonzo, die kleine Taube oder der Schattenvogel sind, sie alle erzählen nicht nur eine kleine Geschichte von vielen. Sie erzählen auch von den Menschen. Und was diese Menschen tun können, damit diese Welt eine bessere wird. Wie sie in sich hineinhören können und auf das achten, was die Tiere einem zeigen.

Es gibt Geschichten unter den 11, die mich haben weinen lassen, vor Rührung, vor Trauer.

Aber allen gemein ist, dass sie kein Fastfood sind und man sich darüber im klaren sein sollte, wenn man zu diesem Buch greift.

Alle Orte, die hier Schauplatz sind, sind sorgfältig ausgewählt, ausgeschmückt und so dargestellt, dass man sie sieht, sie wahrnimmt und ganz erstaunt ist, wenn dann eine Kurzgeschichte einen z.B. in ein schönes Hotel nach Südfrankreich mitnimmt, obwohl man damit gar nicht gerechnet hat. Da hört man die Vögel zwitschern. Oder man ist in einer Stadt, steht auf dem Balkon und hört die Geräusche der Straße von unten heraufschallen.

Also lest dieses Buch mit Bedacht, schenkt jeder einzelnen Geschichte die Aufmerksamkeit, die sie verdient und vor allem Respekt den Tieren, die Euch in „Nachtigall“ begegnen.

Kann ich das Buch empfehlen? Aber ja! Ich empfinde es als Perle, als etwas sehr besonderes.

Warum ich dann nur 4 Nilpferde vergebe? Nun, es gibt unter den 11 Geschichten, die ich jetzt nicht sooo toll fand, die aber dennoch das gleiche ausgefeilte Handwerk des Autors erkennen lassen. Und der eine Punkt Abzug ist eben das ganz persönliche Empfinden, dass da hätte „mehr“ gehen können 🙂

Fazit:

11 Geschichten von Tieren und Menschen, die einem mehr als eine einfache Geschichte erzählen, eben etwas sehr besonderes.n

Ich kam mit „Nachtigall“ durch eine Aktion der Mainwunder-Agentur in Berührung. Zunächst war mein Gedanke, es geht um Tiere, da bin ich richtig. Das sehe ich auch nach dem Lesen immer noch so, allerdings ist da weitaus mehr zwischen diesen lackschwarzen Buchdeckeln!

Denn das Cover ist das erste, was einem sehr plakativ ins Auge springt. Hat mir von vorneherein sehr gut gefallen und mein erster Gedanke war, das könnte auch für so eine richtig schwarze Geschichte stehen, einen bösen Thriller, oder gar Horror. Aber nichts dergleichen erwartete mich.

Gut, ich bin offen für Kurzgeschichten, habe schon an anderer Stelle erlebt, dass „Kurz“ nicht gleich kurzlebig oder oberflächlich oder dergleichen bedeuten muss. Und so erstaunt es mich dann nur noch halb so viel, dass einige der 11 Geschichten wirklich sehr unter die Haut gehen, nachwirken, zum Nachdenken anregen.

Ob es nun die Klabauterkatzen, Lonzo, die kleine Taube oder der Schattenvogel sind, sie alle erzählen nicht nur eine kleine Geschichte von vielen. Sie erzählen auch von den Menschen. Und was diese Menschen tun können, damit diese Welt eine bessere wird. Wie sie in sich hineinhören können und auf das achten, was die Tiere einem zeigen.

Es gibt Geschichten unter den 11, die mich haben weinen lassen, vor Rührung, vor Trauer.

Aber allen gemein ist, dass sie kein Fastfood sind und man sich darüber im klaren sein sollte, wenn man zu diesem Buch greift.

Alle Orte, die hier Schauplatz sind, sind sorgfältig ausgewählt, ausgeschmückt und so dargestellt, dass man sie sieht, sie wahrnimmt und ganz erstaunt ist, wenn dann eine Kurzgeschichte einen z.B. in ein schönes Hotel nach Südfrankreich mitnimmt, obwohl man damit gar nicht gerechnet hat. Da hört man die Vögel zwitschern. Oder man ist in einer Stadt, steht auf dem Balkon und hört die Geräusche der Straße von unten heraufschallen.

Also lest dieses Buch mit Bedacht, schenkt jeder einzelnen Geschichte die Aufmerksamkeit, die sie verdient und vor allem Respekt den Tieren, die Euch in „Nachtigall“ begegnen.

Kann ich das Buch empfehlen? Aber ja! Ich empfinde es als Perle, als etwas sehr besonderes.

Warum ich dann nur 4 Nilpferde vergebe? Nun, es gibt unter den 11 Geschichten, die ich jetzt nicht sooo toll fand, die aber dennoch das gleiche ausgefeilte Handwerk des Autors erkennen lassen. Und der eine Punkt Abzug ist eben das ganz persönliche Empfinden, dass da hätte „mehr“ gehen können 🙂

Fazit:

11 Geschichten von Tieren und Menschen, die einem mehr als eine einfache Geschichte erzählen, eben etwas sehr besonderes.

Bewertung:

4 von 5 Nilpferden

Danke an die Mainwunder-Agentur und den Autor für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Weitere Titel des Autors:

Siehe auf der Homepage des Autors

Diese Rezension erscheint auch hier:

Lovelybooks
Amazon
Rezi-Online
MyCrits
Goodreads
Leserkanone

© Sabine Kettschau/Niliversum

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s