#7aufeinenStreich – Blogtour zu „Woman in Cabin 10“ von Ruth Ware – 5. Tag

Willkommen zum 5. Tag der #7aufeinenStreich-Blogtour zum Thriller „Woman in Cabin 10“ von Ruth Ware.

Seit Montag haben Euch die Mädels schon mitgenommen und vorbereitet auf die Kreuzfahrt 🙂 Am Montag nahm die tour in der Bücherstöberecke ihren Anfang, am Dienstag machte die Aurea Borealis 😉 Station auf Scattys Bücherblog, Mittwoch entführte Euch Zwiebelchens Plauderecke nach Norwegen und gestern an Tag 4 hat Euch die Lesende Samtpfote mit auf einen Schiffsrundgang genommen.

Heute wird es etwas ernster, denn ein Thema hat sich mir beim Lesen quasi aufgedrängt: Frauen und Sucht.

Der Protagonistin in „Woman in Cabin 10“ glaubt ja niemand, was sie gesehen haben will, es wird ihr ja auch Trunkenheit und Einwirkung von Psychopharmaka unterstellt. Da kam mir der Gedanke, dass es gar nicht sooo selten ist, dass Frauen sowas unterstellt wird. Dass sie halluzinieren, weil sie Tabletten nehmen, Drogen, getrunken haben… Und da habe ich mich gefragt, warum passiert das eigentlich Männern nicht? Nun, weil da immer und immer wieder große Unterschiede gemacht werden.

Also wollte ich mich diesem Thema etwas intensiver widmen, bin ich doch selbst eine Frau und finde es einfach nur ungerecht.

Die Gründe, warum Frauen Süchte entwickeln

Immer scheint es ein Mangel zu sein, den Frauen, oftmals schon sehr sehr jung, damit kompensieren wollen. Ob es die mangelnde Aufmerksamkeit im familiären Umfeld ist, oder im Freundeskreis, in der Schule, später im Berufsleben, Frauen wollen dies tilgen, indem sie sich vermeintliche Ersatzbefriedigung beschaffen. So sind es nicht nur Drogen und Alkohol, es kann auch eine Kaufsucht, Beziehungssucht sein, über die Frauen/Mädchen diesen Mangel ausmerzen wollen, um etwas zu gelten. Denn das mangelnde Selbstbewusstsein scheint hier ursächliche Grund zu sein.

Frauen sollen laut allgemeingängigem Bild schön sein, jung, immer gut gelaunt, unendlich belastbar, präsentabel und gefügig. Wehe der Frau, die den Mund aufmacht, die dem gängigen Bild nicht entspricht…. wenn sie dann nicht genügend Selbstbewusstsein hat und ihren eigenen Weg trotzdem geht, ist der Schritt klein zur Sucht, um dennoch auf irgendeine Weise zu gefallen.

Die unterschiedlichen Süchte

Das Gläschen Wein am Abend zur Entspannung, der Magenbitter nach dem schweren Essen, der Prosecco mit den Mädels…. alles sehr harmlos für sich gesehen. Doch was ist, wenn jeden Abend eine Flasche Wein sein MUSS, jeden Tag nach dem Essen ein Magenbitter bis 3 sein MUSS, wenn man keinen schönen Abend unter Freundinnen ohne Prosecco verbringen kann… Dann verbindet die Frau mit dem Alkohol ein bestimmtes Gefühl und braucht ihn irgendwann tatsächlich, um eben abzuschalten, Spaß zu haben, sich wieder gut zu fühlen.

Gleiches gilt für Drogen, wie Cannabis, Kokain etc. Sie werden ebenso gezielt eingesetzt, um einen bestimmten Gemütszustand zu erreichen, den frau vermeintlich ohne Droge nicht mehr erlebt, weil sie zu viel Stress im Job hat, sich nicht akzeptiert fühlt, „mitmachen“ will.

Doch hier tauchen die ersten Unterschiede zum Mann auf. Frauen trinken anders, konsumieren anders Drogen. Nicht so offensiv (in der Regel!). Sie tun es, um eben eine Rolle zu erfüllen, die nicht selten von Männern vorgegeben wird.

Es gibt aber auch Frauen, die weder Drogen noch Alkohol zu sich nehmen, die sich ihr mangelndes Selbstbild durch materielles aufwerten wollen, durch weibliche Statussymbole, wie etwas stylishes zum Anziehen, die neuesten Kosmetikprodukte, eine Tasche, die gerade in ist, Schmuck, den FRAU jetzt trägt.

Und dann sind da noch die Süchte, die sich schleichend, mit ärztlicher Unterstützung einnisten. Da kann frau mal vielleicht hormonell bedingt schlechter schlafen oder ist innerlich unruhig, da bekommt man nette Tabletten vom Arzt verschrieben und auch hier wieder, ein Gefühl, dass man nicht mehr missen möchte, stellt sich ein. Ich denke, da ist der Prozentsatz der Frauen, denen sowas passiert, schon recht hoch, auch wenn diese dann nicht offensiv damit umgehen

Bin ich selbst gefährdet?

Wenn man sich das so anguckt, könnte man an der ein oder anderen Stelle schon mal denken, autsch, gut, dass ich da nicht reingerutscht bin. Ich denke, jede von uns hat schon mal Phasen in ihrem Leben gehabt, wo sie sich in eine gefährliche Richtung entwickelt hat. Aber dann gab es zumindest bei mir immer wieder eine Reißleine, die ich gezogen habe, um eben nicht in eine Sucht zu rutschen. Schmerzmittel können auch süchtig machen, Schlafmittel, Psychopharmaka, Nasenspray…  Na, klingelts da bei Euch?

Da kann man schon froh sein, dass wir nicht bei Feiern zu tief ins Glas gucken und wir dann kleine grüne Elefanten sehen, weil wir nicht dran denken, dass der Stimmungsaufheller, den man gegen Winterdepression bekommen hat, mit Alkohol merkwürdige Dinge auslöst….

Ja, es ist ein schweres Thema und ich möchte hier nichts verulken, nur vielleicht ein wenig zum Nachdenken anregen. Dass Ihr immer schön auf Euch acht gebt und vor allem: Ihr seid alle toll, so wie ihr seid und ihr müsst niemandes Vorstellung erfüllen!

(interessanter Link: Psychotherapeutenkammer)

Morgen geht es übrigens auf Ruby´s Cinnamon Dreams weiter mit der Tour 🙂

GEWINNSPIEL

Nach so viel schwerer Kost und wenn Ihr trotzdem da geblieben seid, hab ich hier noch was feines für Euch 🙂 Wir versorgen Euch ja nicht nur mit Informationen, wir haben auch dank des dtv-Verlags auch noch ein schönes Gewinnspiel für Euch. Gleich 3 von Euch dürfen sich nach Erfüllung der Bedingungen über ein Set aus dem Buch „Woman in Cabin 10“, einem passenden Schlüsselanhänger und einem Buchplakat freuen 🙂

So sehen Buch und Schlüsselanhänger aus ❤

Woman in Cabin 10

Schlüsselanhänger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bedingungen:

  1. In jedem Beitrag der Blogtour ist ein Wort versteckt, welches Ihr durch die farbliche Kennzeichnung entdecken solltet 🙂 Diese 7 Worte ergeben einen Lösungssatz, in sinnvoller Reihenfolge versteht sich. Wenn Ihr diesen Satz am Ende der Tour beisammen habt, schickt Ihr diesen bitte bis 16.01.2018 23.59 Uhr an irveliest@gmx.de
  2. Um endgültig im Lostopf zu landen, müsst Ihr unter ALLEN Beiträgen kommentiert, bzw. die entsprechende Frage als Kommentar beantwortet haben.

Weitere Regeln:

  • Teilnehmer sollten über 18 Jahre alt sein, Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern
  • nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
  • Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.
  • Die Verlosung endet am 16.01.2018 um 23:59 Uhr.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
  • Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
  • keine Barauszahlung möglich
  • Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

Ich verlinke Euch noch mal alle Tourstationen chronologisch hier drunter

Bücherstöberecke

Scattys Bücherblog

Zwiebelchens Plauderecke

Lesende Samtpfote

Niliversum 😉

Ruby´s Cinnamon Dreams

Irve liest

 

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14 Kommentare zu “#7aufeinenStreich – Blogtour zu „Woman in Cabin 10“ von Ruth Ware – 5. Tag

  1. Hm, ich habe keine Gewinnspielfrage gesehen, also kommentiere ich mal allgemein:
    Ein schöner Beitrag über das Thema Sucht.
    Ich glaube, irgendeine Sucht hat doch jeder, oder? Wobei die Grenze zwischen Gewohnheit und Sucht ja fließend sind. Bei mir ist es Kaffee, Gewinnspiele und Bücher! Ohne diese drei Komponenten kriege ich definitiv Entzugserscheinungen in Form von Kribbeln und Kopfschmerzen 🙂

    LG

    orfe1975

    Gefällt 1 Person

  2. Hi, ich habe leider auch keine Gewinnspielfrage gefunden und hoffe, dass es keine gibt bzw., dass ich nix überlesen habe 🙂

    Männer entwickeln die gleichen Süchte, diese werden von der Gesellschaft aber leider anders betrachtet. Für einen Mann ist es normal, wenn er abends – nach getaner Arbeit – auf dem Sofa 1 – 3 Bier verkonsumiert. Auch dann rutscht man in eine Sucht, aber die wird merkwürdigerweise akzeptiert. Bei Männern werden sowieso viel mehr Dinge gesellschaftlich akzeptiert als bei Frauen, das ist leider noch immer so.

    Männer werden selten kaufsüchtig aufgrund ihres mangelndes Selbstbildes, sie finden ihre Bestätigung auf andere Art und Weise – sie schauen sich Pornos im Internet an. Was die im Gehirn anrichten, darüber habe ich vor kurzem Studien gelesen. Irgendwie schlimmer als z. B. Kaufsucht, finde ich.

    Ich selbst bin wenig suchtgefährdet, darüber bin ich sehr froh.

    LG Babsi

    Gefällt 2 Personen

  3. Stimmt,wenn man dein Beitrag so nimmt und versteht muss man immer in seinem leben und im Tagesablauf aufpassen! Bei mir ist es ja auch schon beim Einkaufen so wenn das Geld knapp ist doch zu wiederstehen das zu kaufen was man doch eigentlich unbedingt sofort einpacken und haben möchte, oder eben beim Bücher shoppen im Internet,wenn man kein Geld hat kann man nicht bestellen auch wenn täglich meine Lieblingsbücher nach mir schreien!
    VLG Jenny

    Gefällt 1 Person

  4. Hallo,

    ich habe keine Gewinnspielfrage gefunden deshalb schreibe ich über dein Beitrag, welcher mir sehr gut gefallen hat.

    Du hattest ein Thema, welches tatsächlich ernst ist und ich finde das du dieses Thema sehr toll umgesetzt hast! Ich bin der Meinung, dass sowohl Frauen und auch Männer gefährliche Süchte haben können. Für mich gibt es da keine Unterschiede.

    Danke das du einen so tollen Beitrag zu einem ernsten Thema gezaubert hast. 🙂

    Liebe Grüße,

    Benny

    Gefällt 1 Person

  5. Hallo und guten Tag,

    Danke für den heutigen Beitrag zur Blogtour…

    Ich denke, irgendwie oder wo hat doch jeder eine kleine Sucht….kommt nur darauf , wie weit man geht dafür oder?

    LG..Karin…

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  6. Ein schöner Beitrag. Der gesellschaftliche Druck ist sehr hoch, vor allem Frauen sollen stets perfekt und freundlich sein und für weniger Geld mehr leisten. Eine absolute Frechheit! Zudem wird bei Frauen vieles negativ gewertet, was bei Männern positiv ausgelegt wird. Gehts noch?!
    Alkohol und Drogen stellen für mich zum Glück keine Gefahr dar, doch hab ich mir natürlich auch schonmal was gegönnt, obwohl ich das Geld lieber hätte sparen sollen, rein um mir etwas Gutes zu tun. Und wenn ich so sehe, was einige Leute sich im Supermarkt so aufs Laufband legen, gibt es bestimmt mehr Alkohol- und Zuckersüchtige als man denkt…
    LG Christina P. / dasSchugga

    Gefällt 1 Person

  7. Guten Morgen,
    ich habe auch keine Gewinnspielfrage gesehen, aber sind wir nicht alle nach etwas süchtig? Bücher zum Beispiel 😉 Es müssen ja nicht immer Drogen oder Alkohol sein, ich muss zugeben ich bin auch ein Kaffeejunkie und liebe Schoki über alles. Und ich würde es nicht auf ein geschlecht beziehen, denn es gibt jede Menge Tabak-, DRogen- oder Alkoholsüchtige beiderlei Geschlechts.
    Liebe Grüße
    Martina

    Gefällt 1 Person

  8. Hallo,
    ich habe auch keine Frage gefunden, aber dein Beitrag war sehr interessant zu lesen. Wenn man den Begriff Sucht weit fasst, dann hat jeder Mensch seine Süchte, man muss nur aufpassen, dass es nicht überhand nimmt, aber das ist immer leichter gesagt als getan.
    Liebe Grüße, Jutta

    Gefällt 1 Person

  9. Wieder ein sehr schöner Beitrag! vielen Dank dafür! Ich kann schon nachvollziehen, warum Frauen anfälliger für Suchtprobleme sein sollen, aber andererseits denke ich, dass Frauen eher über ihre Probleme sprechen, was ihnen gleichzeitig darüber hinweghilft und verhindert, dass sie auf die schiefe Bahn geraten.

    Liebe Grüße
    Katja

    Gefällt 1 Person

  10. Süchte sind wirklich gefährlich und man neigt sehr leicht dazu, ihnen zu verfallen. Ich denke, manche verharmlosen Sucht, da sie dieses Verhalten nur auf Rauschmittel ansetzen, aber es ist überall, auch im Alltag. Sei es Essen, Einkaufen oder was auch immer, alles Exzessive kann zur Sucht werden.
    Liebe Grüße
    Martina Suhr

    Gefällt 1 Person

  11. Pingback: *+* #Blogtour *+* #WomaninCabin10 *+* #Gewinnspiel *+* |

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