[Rezension/Werbung] Rainer Doh „Goldkap“

Goldkap
©Sabine Kettschau/Niliversum

Rainer Doh „Goldkap“
Arne-Jakobson-Krimireihe, Bd. 2

Autor: Rainer Doh
Titel: Goldkap
Erscheinungsdatum: 11.09.2017
Verlag: Divan Verlag
Medium: Taschenbuch
Preis: 16,90 Euro
Seitenzahl: 400
ISBN: 978-3863270421
Genre: Kriminalroman

Weitere Ausführungen:
Ebook: 8,99 Euro

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Verlag
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Über den Autor/die Autorin:

Wohnhaft in Gräfelfing bei München, hat Rainer Doh eine Vielzahl von Fachbüchern und Aufsätzen zu IT-Themen verfasst. Er ist selbst auf der Midnatsol, dem Schiff, auf dem die Handlung seines Romans spielt, gereist und kennt Örtlichkeiten und Abläufe an Bord aus eigener Anschauung. Mordkap ist sein erster Kriminalroman. In seinem Roman 1990 – Ganz andere Sorgen beschreibt er die Bemühungen einer Familie aus Süddeutschland, nach Mauerfall und Wiedervereinigung im Osten das große Glück zu machen. Mit Goldkap knüpft er an dem Erfolg von Mordkap an und lässt Arne Jakobson diesmal zu Land einen vertrackten Fall lösen.
(Quelle: Verlag)

Inhalt:

In Nordnorwegen, 300 km hinter dem Polarkreis, zeigt sich unerwartet schönstes Sommerwetter, welches eigentlich die Laune hebt. Doch dann taucht eine Wasserleiche auf und zerstört Kommissar Arne Jakobson die Sommerlaune gewaltig. Als Mörder des deutschen Hobby-Archäologen kommen einige in Frage. Doch die Gerüchte um einen riesigen Goldschatz der Wehrmacht, der in einem Bunker liegen soll, richten das Augenmerk auf einen ganz anderen Kreis.

Doch dann verändert ein weiterer Mord alles.

Meine Meinung:

Gold oder nicht Gold, das ist hier die Frage!

Die Kurzbeschreibung hatte mich gleich angesprochen und ich freute mich deswegen sehr, dass ich für Spread & Read diesen 2. Teil der Krimi-Reihe lesen durfte.

Die Ansiedlung in Norwegen fand ich sehr ansprechend, weil ich finde, dass das nordische Setting sehr viel für Krimis/Thriller tut. Die Stimmung ist gleich „duster“, man hat direkt Bilder vor Augen. Auch wenn bei „Goldkap“ bei der eigentlichen Geschichte ja Sommer ist 😉 Trotzdem, ich finde es immer sehr vorteilhaft, wenn man im Kopfkino gleich passende, sprechende Bilder vor Augen hat.

Auch hat mich die Tatsache, dass ein Wehrmachts-Schatz eine Rolle spielen sollte, sehr angesprochen und gelockt. Ich fand zudem, dass das Cover dazu wirklich sehr gut passt. Diese reduzierten Farben haben mich ein Stück weit an anchcolorierte Filmaufnahmen aus den Kriegsjahren erinnert.

Der Einstieg mit der Vorgeschichte in der Vergangenheit, dem Konvoi der Wehrmacht, der verunglückt und dann der Sprung wieder in die Gegenwart war schon recht gut, doch irgendwo litt dann die Spannung darunter. Vielleicht, wenn es kürzer, nicht so ausschweifend gewesen wäre, hätte mich das alles mehr erreicht, genau wie hinterher die Entwicklungen. So muss ich leider sagen, dass ich streckenweise überlegt habe, höre ich auf, doch das wäre dann doch nicht fair gewesen.

Allerdings muss ich schon sagen, dass dem Autor seine Kenntnis des Nordens hilft, denn so kann er den Leser sehr wohl mitnehmen nach Tromso und in die Umgebung

Ich kann jetzt auch nicht beurteilen, ob mir vielleicht das Vorwissen aus „Mordkap“ weitergeholfen hätte oder ich dadurch einen besseren Zugang gehabt hätte.

So jedoch bin ich nicht richtig warm geworden mit Arne und Amelie und der Geschichte.

Fazit:

Auch wenn mich die Geschichte jetzt nicht so erreicht hat, denke ich, dass für Fans des Nordens und der Krimis, die in dieser Region spielen, „Goldkap“ein unterhaltsamer Krimi ist.

Bewertung:

3 von 5 Nilpferden

Danke an Spread & Read und den Divan Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Weitere Titel des Autors:

Ganz andere Sorgen
Mordkap (Bd. 1)

Diese Rezension erscheint auch hier:

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© Sabine Kettschau/Niliversum

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