(Ankündigung) Wenn die Irve mit dem Nili im dunklen, dunklen Wald eine Party feiert…

Da wirft was seine Schatten voraus…. Lustige Überschrift, gelle 😉 Nun ja, manchmal tun sich Dinge auf, damit rechnet man so gar nicht *lacht*

Aaalso, wo fang ich an,…es dreht sich natürlich alles um ein Buch um genau zu sein, hier drum gehts:

9783423261234

© dtv

Es gibt einige Blogger, die wohl per Mail eingeladen wurden, eine Challenge anzunehmen. Ich leider nicht 😦 Aaaber, es gibt die Möglichkeit, dass die teilnehmenden Blogger eine Freundin, einen Freund, der mutig genug ist, bei der Challenge mitzumachen, als Begleitung mitnehmen dürfen. Heike von Irve liest hat an mich gedacht und mich gefragt, ob ich mich traue! ABER JA!!!!

Heike hat auf ihrem Blog schon mal die erste Aufgabe der Mitternachts-Challenge gelöst und ich habe per Kommentar meine Idee auch schon kund getan.

Wir werden uns also, sofern wir denn das Glück haben, dass man uns jeweils mit dem Buch unterstützt, an Helloween, also in der Nacht vom 31.10. auf den 01.11.2016 der Challenge über Nacht stellen. Gemeinsam und auf Facebook. Da das Niliversum keinen eigenen Facebookauftritt besitzt, bietet Irve liest uns für diese Aktion Asyl und wir feiern dann da zusammen eine wilde nächtliche Buchparty 🙂

Vielleicht ist das Buch ja auch was für Euch? Hier noch mal was zum reinschmökern:

9783423261234

©dtv

Wär doch toll, wenn wir uns dann im dunklen, dunklen Wald alle gemeinsam zum Party machen treffen, was meint Ihr? Ich würd mich freuen!

#imdunklenwald #dtv_verlag #mitternachtschallenge

Krimi- & Thriller-Woche 2016: Mein Resumée und eine wahnsinnige Überraschung <3

Krimiwoche

Meine Güte, die Zeit, die fliegt…die tolle Krimi- und Thriller-Woche liegt nun auch schon wieder hinter uns, ein paar Tage zum Verschnaufen (haha) gab es und auch eben Zeit, um alles mal Revue passieren zu lassen… Zeit, auf eine turbulente, tolle Woche zu blicken, die heute einen unglaublichen Abschluss gefunden hat, mit dem ich so nicht gerechnet hätte ❤ Neugierig? KLICKEN 😉

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Krimi- & Thriller-Woche – Autorenvorstellung: Johanna Alba & Jan Chorin

Krimiwoche

Samstag, der 18.06.2016…es ist Krimi- & Thrillerwochen-Time *nocheinmalsing*

Zu meinem Ankündigungspost, über den Ihr auch alle für Euch relevanten Links findet, geht es

<<HIER>>

lang! Dort wird auch alles noch mal erklärt!

Heute freu ich mich ganz besonders, noch eine Autorenvorstellung für Euch in petto zu haben 🙂 Freut Euch also auf Johanna Alba und Jan Chorin!

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Krimi- & Thriller-Woche – Autorenvorstellung: Jutta Maria Herrmann

Krimiwoche

Freitag, der 17.06.2016…es ist Krimi- & Thrillerwochen-Time *träller*

Zu meinem Ankündigungspost, über den Ihr auch alle für Euch relevanten Links findet, geht es

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lang! Dort wird auch alles noch mal erklärt!

Nun aber zum wichtigen Teil 🙂

Wie Ihr mitbekommen habt, stellen wir Blogger den ein oder anderen Autor/die ein oder andere Autorin ein wenig näher vor, damit noch mehr Krimi- und Thrillerbegeisterte Leser sie entdecken (mich eingeschlossen 🙂 ). Und heute rückt bei mir die supernette

Jutta Maria Herrmann

ins Rampenlicht!

Und wie stellt man eine Autorin am besten vor? Richtig! Mit einem Interview! Schon mal vorweg: Dickes Danke liebe Jutta, dass Du meine Fragen so ausführlich beantwortet hast!

Zunächst, so schaut sie aus:

©Jutta Maria Herrmann

©Jutta Maria Herrmann

Ihre Bücher:

Hotline

©Knaur

Schuldbistdu_web

©Knaur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie werden dem ein oder anderen von Euch garantiert schon was sagen. Bei mir stehen sie noch auf der Wunschliste. Aber das heißt bei mir ja nischt 🙂 Passen auf jeden Fall gut ins Beuteschema!

Habt Ihr Lust, Jutta ein bisschen näher kennen zu lernen? O.k., dann viel Spaß mit dem Interview 🙂

Liebe Jutta,

vielen Dank, dass ich Dich ein wenig löchern darf, damit Deine Leser noch etwas mehr von Dir erfahren 🙂

Biografie:
Jutta Maria Herrmann wurde in einem 300-Seelen-Kaff im Saarland geboren, aus dem sie bereits Mitte der 80er Jahre in die Großstadt Berlin flüchtete. Hier stürzte sie sich ins Nachtleben, sympathisierte mit der Hausbesetzerszene, arbeitete als Buchhändlerin, studierte Germanistik, veranstaltete Punk-Konzerte, schrieb deutsche Drehbücher für amerikanische Daily Soaps und und und … 😉

Heute arbeitet sie für eine Tageszeitung und hat Berlin seit einigen Jahren den Rücken gekehrt. Zusammen mit ihrem Mann, dem Krimi-Autor Thomas Nommensen, lebt sie vor den Toren der Hauptstadt im brandenburgischen Panketal. Im Herbst 2014 debütierte sie mit dem Thriller „Hotline“ und gerade ist ihr zweiter Psychothriller „Schuld bist du“ erschienen, beide im Knaur Verlag. Zwei weitere werden folgen.

Wie kam es, dass Du mit dem Schreiben von Psychothrillern begonnen hast?

Tja, wie kam es dazu? Da muss ich jetzt echt nachdenken. Ich habe tatsächlich eine ganze Weile mit dem Gedanken gespielt, Jugendbücher zu schreiben. Das war, nachdem ich die ganzen Harry Potter Bände (normalerweise gar nicht mein Genre) verschlungen hatte und total davon geflasht war. Aber irgendwie wollte das nicht so recht „flutschen“. Dann bin ich zufällig über eine Ausschreibung gestolpert, in der für eine Anthologie Krimikurzgeschichten gesucht wurden. Und als der von mir verfasste Kurzkrimi angenommen und veröffentlich wurde, hat es mich gepackt. Da ich selber gerne Psychothriller lese, ergab sich dann der nächste Schritt hin zum Roman fast von selbst.

Gibt es Vorbilder? Literarische oder sonstwie?

Literarische Vorbilder habe ich eigentlich nicht. Es gibt natürlich Autoren und Autorinnen, die ich sehr gerne lesen und deren Schreibstil ich bewundere (z. B. Zoran Drvenkar). Aber ich eifere niemandem direkt nach.

Was liest Du selbst gerne?

Ich lese alles Mögliche. Allerdings kann ich mit Fantasy wenig anfangen, Liebesgeschichten sind auch nicht so mein Fall und von Erotikromanen à la SoG lasse ich ebenfalls meine Finger. Diese Genre interessieren mich einfach nicht

Welches Buch hättest Du gern selbst geschrieben?

Das muss ich nicht lange überlegen: „Winter in Maine“ von Gerard Donovan. Ein großartiges, überaus ergreifendes Buch.

Wie stehst Du zu den Sozialen Medien? Facebook, Twitter, Instagram…

Ich bin vornehmlich auf Facebook unterwegs. Ich habe zwar einen Account bei Twitter, aber da mache ich nicht viel mit. Instagram kenne ich nur vom Namen her. Mir reicht FB vollkommen, da es – wie ich finde – der reinste „Zeitfresser“ ist. 😉
(Anmerkung Niliversum: Hier gehts zur Facebook-Fanpage der Autorin: KLICK)

Wie sieht ein „Arbeitstag“ bei Dir aus? Hast Du Rituale, wenn Du schreibst?

Mein „normaler“ Arbeitstag sieht folgendermaßen aus: Ich quäle mich um halb sechs aus dem Bett, fahre nach einem schnellen Frühstück (Kaffee muss morgens sein, sonst ist der Tag gelaufen) mit der S-Bahn nach Berlin, arbeite in meinem Brotjob und fahre dann wieder nach Hause. 😉

Und erst jetzt komme ich zum Schreiben. Ich nutze jede freie Minute dafür. Zum Glück schreibt mein Mann auch, sonst gäbe es da sicher manchmal Konflikte.

Was tust Du, wenn Dich eine Schreibblockade ereilt?

Hatte ich zum Glück noch nie. Ich setze mich an den Schreibtisch, vertiefe mich in meinen Text und die Worte fließen aus mir raus. 😉 Na ja, mal mehr oder weniger schnell, manchmal hakelt es auch. Aber nie so, dass ich stunden- oder tagelang auf ein leeres Blatt starre.

Ebook oder Print, ziehst Du eine Form vor?

Die Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten. Ich lese viel und gern und habe selbst einen Reader. Zum Lesen unterwegs oder im Urlaub möchte ich darauf nicht mehr verzichten. Was habe ich mich früher immer abgeschleppt! 😉 Aber es gibt natürlich auch immer noch viele Bücher, die ich in gedruckter Form haben und im Bücherregal sehen möchte.

Was hältst Du von Wohnzimmerlesungen?

Ich habe noch nie eine gemacht. Und so überhaupt keine Vorstellung, wie eine solche Lesung abläuft. Aber ich bin da für alles offen. 😉

Woher nimmst Du Deine Inspirationen?

Aus dem täglichen Wahnsinn, der um mich herum abgeht. Man muss ja nur in die Zeitung schauen, da hat man genug Stoff. Das Leben schreibt manchmal schlimmere Geschichten, als wir Autoren sie uns ausdenken können.

Haben Deine Figuren lebende Vorbilder?

Ich möchte es mal so formulieren: Die ein oder andere Eigenschaft von Freunden, Kollegen und Bekannten fließt schon mal in meine Figurengestaltung mit ein. 😉

Könntest Du Dir vorstellen, dass Deine Bücher verfilmt werden?

O ja, nichts stelle ich mir lieber vor.

Gäbe es ein anderes Genre, in dem Du gern schreiben würdest? Wenn ja welches?

Ja. Ich habe einen Hang zum Dramatischen. Ich würde gerne mal ein Psychodrama schreiben.

Gibt es Pläne für die Zukunft? Magst Du was verraten? 🙂

Ich werde auf jeden Fall noch zwei weitere Thriller im Knaur Verlag schreiben. Das steht schon mal fest. Und ansonsten werde ich einfach mal schauen, was die Zukunft so bringt. Ich bin nicht der große „Planer“. Ich lasse mich auch gerne einfach mal treiben.

Was sagt Dein Umfeld dazu, dass Du Psychothriller schreibst?

Eine Freundin meinte neulich: „Kaum zu glauben, dass so eine nette Person wie du, solch grauselige Einfälle haben kann“. Ich glaube, das sagt alles. 😉

Gibt es interessante Geschichten z.B. bei Recherchearbeiten? Wie sieht das bei Dir aus? Schaust Du Dir mögliche Schauplätze an? Sprichst Du mit echten Ermittlern, Gerichtsmedizinern etc.?

„Hotline“ spielt in Berlin-Kreuzberg. Da habe ich lange Jahre gewohnt, den Stadtteil kenne ich sozusagen aus dem Effeff. Der aktuelle Thriller „Schuld bist du“ ist in Berlin-Mitte und zum Teil im Brandenburger Umland angesiedelt. Auch da kenne ich mich recht gut aus. Ich klappere aber natürlich dennoch vorher die Örtlichkeiten ab, mache mir Notizen und fotografiere die Orte, die mir besonders gut gefallen. Da ich keine Ermittlerkrimis schreibe, spielt die Polizei in meinen Romanen eine eher untergeordnete Rolle. Und falls es doch mal Frage in dieser Richtung gibt: Mein Schwager arbeitet bei der Kripo. Den kann ich jederzeit löchern.

Zum Schluss ein kleines Speed-Verhör:

Sneaker oder High Heels:
Sneaker

Pommes oder Jakobsmuscheln:
Pommes

Steak oder Scholle:
Mal so, mal so

Chips oder Zartbitterschokolade:
Zartbitterschokolade

Rock oder Pop:
Rock

Malediven oder Ostsee:
Och, da könnte ich mir durchaus beides für einen Urlaub vorstellen.

Ferrari oder Suzuki Swift:
Ich kann nicht Autofahren. 😉

Stricken oder Töpfern:
Weder noch. Ich habe zwei linke Hände. 😉

Dein neuestes Buch:

©Knaur

©Knaur

„Schuld bist du“ Psychothriller, am 1. Juni 2016 im Knaur Verlag erschienen.

Klappentext:

„Schuld bist du!“ – Diese mit Blut an eine Fensterscheibe geschmierte Botschaft findet der Journalist Jakob Auerbach in seiner leergeräumten Wohnung vor, als er von einer Dienstreise zurückkehrt. Von seiner Frau Anne und der kleinen Tochter Mia fehlt jede Spur. Auf der Suche nach ihnen hetzt er durch die nächtlichen Straßenschluchten von Berlin, ohne zu ahnen, dass er selbst der Gejagte ist.

Hier geht es zu Leseprobe:

Vielen vielen Dank für die Zeit, die Du für die Beantwortung geopfert hast und noch viel Spaß bei der Krimi- und Thriller-Woche!

Ich danke dir für das tolle Interview, liebe Sabine.

Noch etwas zum Schluss von Jutta:

Es gibt eine Aktion von Autoren, die ich euch gerne ans Herz legen möchte.

Autoren helfen“ ist eine Initiative von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die ihre kreativen Kräfte bündeln und sich für humanitäre und soziale Anliegen einsetzen wollen. Erdacht wurde „Autoren helfen“ von fünf Autorinnen und Autoren im September 2015.

http://autorenhelfen.org/

Man kann spenden, und es gibt viele Aktionen, bei denen jeder mitmachen und dazu beitragen kann, dass Deutschland nicht wieder im braunen Sumpf untergeht. Und wir freuen uns natürlich über jedes like und jeden, der den Beitrag auf Facebook etc. teilt. Ich finde es sehr wichtig, dass wir laut unsere Stimme erheben und ein Zeichen setzen gegen die zunehmenden Ausländerfeindlichkeit in Deutschland.


Hier noch mal die wichtigen Links für heute:

Veranstaltung auf Facebook

Homepage Krimi- und Thrillerwoche

Homepage Jutta Maria Herrmann

Fanpage Autorin

Homepage Verlag Knaur

Facebook-Auftritt Verlag

Bis Sonntag läuft die Woche noch! Viel Spaß Euch dabei und danke fürs Lesen 🙂

Krimi- & Thrillerwoche – Autorenvorstellung: Heike Vullriede

Krimiwoche

Mittwoch, der 15.06.2016…es ist Krimi- & Thrillerwochen-Time *träller*

Zu meinem Ankündigungspost, über den Ihr auch alle für Euch relevanten Links findet, geht es

<<HIER>>

lang! Dort wird auch alles noch mal erklärt!

Und auch heute wird es ein Interview hier im Niliversum geben. Es hat Freude gemacht, die Antworten der heutigen Hauptperson, der Autorin

Heike Vullriede

zu lesen! Ich hoffe, Euch gefällt das alles auch so gut, wie mir! Lieben Dank Heike, dass Du so persönlich und ausführlich meine Fragen beantwortet hast 🙂

Zunächst möchte ich sie Euch mal zeigen, unsere Star-Autorin heute im Niliversum. So schaut sie aus:

©Heike Vullriede

©Heike Vullriede

Jaaa, diese nette Frau mit den schönen Ohrringen (zwinker…) schreibt Thriller… und zwar die hier:

Notizen einer Verlorenen - Heike Vullriede

©Luzifer-Verlag

Emotion Caching - Heike Vullriede

©Luzifer-Verlag

Der Tod - Heike Vullriede

©Luzifer-Verlag Kein Thriller! Ein Roman!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und nun lassen wir die Autorin mal ganz persönlich zu Wort kommen. Viel Spaß!

Liebe Heike,

vielen Dank, dass ich Dich ein wenig löchern darf, damit Deine Leser noch etwas mehr von Dir erfahren 🙂

ganz persönliche Bio:

geboren: ja, und zwar in Essen, am 2. Dezember 1960

verheiratet: ja, seit fast 36 Jahren … mit ein und demselben Mann

Nachwuchs: einige

erste Leseversuche: mit 5 Jahren, noch vor der Schule und nachhaltigem Aha-Effekt

erster ernsthafter Schreibversuch: im 1. Schuljahr, auf einer Schiefertafel mit Kreide

mit ungefähr 11 Jahren: das erste Mal gewagt, in der Stadtteilbibliothek heimlich die Seite für Erwachsene aufzusuchen (damit meine ich nichts Unanständiges!)

Notendurchschnitt Deutsch: 4 (in Worten: vier) Ich dachte interpretieren bedeute, sich eigene Gedanken zu machen

mit 14 Jahren: Geschichte an eine Zeitschrift gesendet – dankend zurückbekommen

Ausbildung: was im Büro

Familienpause, Familienpause, Familienpause

erstes Manuskript: »Ratten«, liegt heute noch in meiner Schublade

weitere Schreibarbeiten: Kindergeschichten, bis auf eine, nicht mehr vorhanden, Lyrik

Karriere: Chefsekretärin, Betriebswirtin, Bilanzbuchhalterin, und immer noch nebenbei Mutter

mit etwa 40: Midlifecrisis, Job geschmissen, was anderes probiert – geschmissen

seit 2008: zur Ruhe gekommen und endlich nur noch Literatur und Kunst

2012: »Der Tod kann mich nicht mehr überraschen«, Drama/Gegenwartsliteratur

2013: »Notizen einer Verlorenen«, Thriller

2014: »Mystisches Münsterland« Symbiose aus Literatur, Malerei und Fotografie, Idee und Projektleitung, in Zusammenarbeit mit der Rekener Farbmühle e.V. und der Autorengruppe LitVier

2015: »Emotion Caching« Thriller

Danke, an Steffen Janssen vom Luzifer Verlag

Wie kam es, dass Du mit dem Schreiben von Psychothrillern begonnen hast?

Das kann ich mir nur so erklären: Erstens – mein Verleger bedient vorzugsweise die ganz dunkle Seite der Literatur. Zweitens: In mir steckt ein kleines Teufelchen.

Gibt es Vorbilder? Literarische oder sonst wie?

Richtige Vorbilder hatte ich nie. Bewundernswert finde ich zum Beispiel die Romane von Max Frisch, nicht aber Max Frisch selbst. Das habe ich schon in meiner Jugend vermisst – die Fähigkeit zu totaler Bewunderung. Auch Kreischorgien beim Anblick meiner Lieblingsmusiker kamen mir nie über die Lippen. Leider – ich hätte es mir damals gewünscht, aber da war nichts und niemand, der mich derartig beeindruckt hätte.

Heute habe ich die höchste mir mögliche Achtung vor Menschen, die bewusst ganz einfach und achtsam leben, die sich auf das Eigentliche im Leben beschränken, gelassen bleiben und sich nicht fremdsteuern lassen. Vor meinem geistigen Auge schwebt ein buddhistischer Mönch.

Welches Buch hättest Du gern selbst geschrieben?

Wo fange ich an? »Der Herr der Ringe« vielleicht? … einen Bestseller hätte ich gerne geschrieben (so ganz uneigennützig). Das würde mir einiges im Leben erleichtern, aber wichtig ist es mir nicht 🙂

Wie stehst Du zu den Sozialen Medien? Facebook, Twitter, Instagram…

Da sagst du was … grundsätzlich finde ich die Sozialen Medien eine tolle Erfindung. Ich bin auf Facebook und auf Lovelybooks zu finden und ich habe eine Homepage. Wo sonst hat man als Autorin so unkompliziert die Möglichkeit, mit Lesern in Kontakt zu treten, gerade auch, wenn sie eben nicht um die Ecke wohnen oder es zu einer Lesung schaffen. Die Kehrseite ist, sie nehmen sehr viel Zeit in Anspruch und ich selbst erwische mich dabei, dass ich mich dort genauso verhalte, wie im realen Leben – nämlich eher zurückhaltend, sicher auch zum Leidwesen meines Verlegers. Ich lebe ein bisschen minimalistisch, dazu gehört auch, zu sortieren, womit ich meine Zeit verbringen möchte. Und das ist häufig nicht so gerne die virtuelle Welt (gerade weil ich schon so viel nur gedanklich arbeite), sondern das, was ich fühlen, sehen, anfassen, ansprechen kann oder mir gegenüber sitzt … das heißt nicht, dass ich jeden anfasse, der mir gerade gegenüber sitzt!

Wie sieht ein „Arbeitstag“ bei Dir aus? Hast Du Rituale, wenn Du schreibst?

Mein Leben ist nicht durchgeplant. Jeder Tag beginnt anders und entpuppt sich häufig auch anders, als erwartet. Es gibt keine Rituale fürs Schreiben in meinem Leben, nur die Rahmenbedingungen müssen stimmen. Dazu gehören Ruhe, keine Ablenkung, Notizbuch, Stift und Hirn.

Was tust Du, wenn Dich eine Schreibblockade ereilt?

Nicht schreiben, dann male oder zeichne ich, fotografiere, meditiere, gehe spazieren. Oder ich backe etwas, zum Beispiel »Ameisentorte« … siehe Rezept unten.

Ebook oder Print, ziehst Du eine Form vor?

Inzwischen lese ich selbst gerne Ebook. Ich finde es praktisch, nicht die Regale voll stehen zu haben. Nahezu jedes Buch kann man schon auf dem Reader lesen. Ausgenommen davon sind für mich natürlich Bildbände und dergleichen und diejenigen mit Erinnerungswert.

Was hältst Du von Wohnzimmerlesungen?

Ich habe noch nie eine gehalten, fände das aber wirklich spannend und ich wage mal zu behaupten, dass dort eine super gute Stimmung herrschen würde.

Woher nimmst Du Deine Inspirationen?

Eindrücke aus dem Leben und ganz viel Fantasie … ich spinne Geschichten innerlich unendlich und teilweise unmöglich weiter.

Haben Deine Figuren lebende Vorbilder?

Einige schon, allerdings überfremde ich sie und ich übertreibe es auch gern, was die Charaktereigenschaften angeht. Und, nun ja, meine letzte Protagonistin (Kim aus »Emotion Caching«) hat ein bisschen was von mir, als ich noch sehr jung und sehr knackig war. Heute bin ich ja nur noch … lassen wir das.

Könntest Du Dir vorstellen, dass Deine Bücher verfilmt werden?

Hach, welcher Autor träumt nicht davon. Ja, das könnte ich mir sogar sehr gut vorstellen, wobei ich es interessant fände, wenn sich jemand an meinen Debütroman wagen würde .. der ist nämlich ausschließlich aus der Perspektive des Protagonisten geschrieben, also in Ich-Form und bis auf den letzten Satz erfahren wir alles nur aus seiner Sicht. Wir sind sozusagen in seinem Kopf.

Gäbe es ein anderes Genre, in dem Du gern schreiben würdest? Wenn ja welches?

Ich arbeite klangheimlich an einem Roman der Gegenwartsliteratur, ganz .. naja, fast ganz … ohne Leiche. Dieses Manuskript wird zwar noch lange brauchen, da ich daran nur nebenbei schreibe (manchmal müsste der Tag 24 Stunden mehr haben). Außerdem schreibe ich an einem pädagogisch völlig gehaltlosen Kinder-Fantasyroman, der einfach nur spannend sein soll. Dafür würde ich dann ein anderes Pseudonym verwenden.

Was sagt Dein Umfeld dazu, dass Du Psychothriller schreibst?

Ein Freund von mir zitierte seine Mutter, welche eins meiner Bücher gelesen hatte mit: »Wie ist DIE denn drauf?« So ganz konnte sie sich nicht damit abfinden, dass er mich als eine ganz nette, und immerhin in seinen Augen normale Person beschrieb. Tatsächlich führt es in meinem Umfeld schon mal zu schrägen Blicken angesichts meiner bitterbösen Geschichten.

Gibt es interessante Geschichten z.B. bei Recherchearbeiten? Wie sieht das bei Dir aus? Schaust Du Dir mögliche Schauplätze an? Sprichst Du mit echten Ermittlern, Gerichtsmedizinern etc.?

Mögliche Schauplätze inspiziere ich tatsächlich. Für »Emotion Caching« bin ich sogar ein bisschen geklettert, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Mein Debütroman »Der Tod kann mich nicht mehr überraschen« spielt zu einem großen Teil im Krankenhaus. Ich habe einige Monate als Auszubildende (mit über 40 Jahren) gearbeitet und einige Details flossen dort hinein. Andere Dinge und Undinge, die ich dort erlebt habe, wären einen eigenen Roman wert.

Gibt es eine Frage, die DU Deinen Lesern oder mir stellen möchtest? 😉

Kann ein Leser es ertragen, wenn sich der Protagonist im Laufe eines Romans als überaus schwieriger Mensch herauskristallisiert? Und was, wenn die Hauptperson während der Geschichte zum Verräter wird?

Meine Antwort pack ich mal gleich hier drunter:
Ja, ich kann es ertragen. Am besten glaube ich, wenn es kein Stand-Alone ist, wenn es also eine Reihe ist, der Leser die Entwicklung und Hintergründe ausführlicher mitbekommt, eine Bindung zum Charakter sich aufbauen kann.
Mit Sicherheit ist es nicht einfach, wenn eine wichtige Figur, ein „Guter“ quasi, auf einmal die Seiten wechselt. Das hat aber für mich den gleichen Effekt, wie der Tod einer Hauptfigur. Da muss man erst mal mit umgehen, kann aber auch sehr förderlich für eine Geschichte sein. Auch hier gilt, gefällt mir persönlich besser in einer Reihe 🙂

An meine Leser: Falls Ihr mögt, schreibt Heike doch eine Antwort hier drunter in die Kommentare 🙂

Zum Schluss ein kleines Speed-Verhör :

Sneaker oder High Heels: eindeutig Sneaker

Pommes oder Jakobsmuscheln: Pommes

Steak oder Scholle: weder noch, Gemüse ist mein Fleisch

Chips oder Zartbitterschokolade: je nach Laune und Anzeige der Waage

Rock oder Pop: beides

Malediven oder Ostsee: ich liebe Fehmarn

Ferrari oder Suzuki Swift: eher Fahrrad oder Wohnmobil

Stricken oder Töpfern: Töpfern

Dein neuestes Buch:

Mein nächster Roman ist noch in Arbeit. Nur so viel: Es geht um eine Sekte und der Arbeitstitel lautet »Tentakel des Himmels« . So mein Verleger will, wird er wieder im Luzifer Verlag erscheinen.

Vielen vielen Dank für die Zeit, die Du für die Beantwortung geopfert hast und noch viel Spaß bei der Krimi- und Thriller-Woche!

©Heike Vullriede

©Heike Vullriede

Das folgende Rezept ist von Heike, ich hatte gebeten, irgendwas ganz persönliches, was nicht alltäglich und überall auftaucht mit ans Interview zu packen 🙂

©Heike Vullriede

©Heike Vullriede

Rezept Ameisentorte:

Ein sündhaft leckeres Rezept meiner Eltern für einen Kuchen – meine Kinder nannten ihn »Ameisentorte«. Die »Ameisen«, waren die Schokostreusel, die zum Abschluss darauf gestreut wurden.

Man benötigt:

1 Tortenboden (so einen mit zwei Böden)

2-3 Becher Sahne

gemahlene Mandeln oder Haselnüsse

Zucker

Nougat oder Marmelade zum Bestreichen

Schokostreusel

Tortenboden aufklappen und untersten Boden mit Nougat oder Marmelade bestreichen.(die Erwachsenen auf Feiern mochten gerne auch einen Schuss Likör in der Marmelade :). Sahne süßen und schlagen, die Hälfte mit geriebenen Mandeln oder Haselnüssen vermengen, das dann auf den bestrichenen Boden verteilen. Den zweiten Boden darauf setzen. Nun den Rest der steifgeschlagenen Sahne da drauf verteilen und – ganz wichtig – mit den Ameisen, ähem, den Schokostreuseln verzieren. Fertig. Anschneiden klappt am besten, wenn die Torte eine Nacht eingefroren wurde und ihr im halbgefrorenen Zustand mit dem Messer zu Leibe rückt.

©Heike Vullriede

©Heike Vullriede


Hier noch mal alle wichtigen Links für heute:

Homepage Krimiwoche

Veranstaltung auf Facebook

Homepage Heike Vullriede

die Autorin auf Facebook

der Luzifer-Verlag auf Facebook

 

Vielen Dank fürs Lesen und denkt dran, es gibt noch viele tolle Veranstaltungen und Verlosungen, die Krimi- & Thrillerwoche geht noch bis 19.06.2016 🙂

Welttag des Buches: Blogger schenken Lesefreude – Leider ohne mich!

Hallo Ihr Lieben!
Bald ist es ja wieder so weit, der Welttag des Buches am 23.04.2016 erfreut uns Bookaholiker mit gaaanz viel Freude 🙂 UNSER größter Feiertag quasi 🙂

Und auch in diesem Jahr gibt es diese wundervolle Aktion: Blogger schenken Lesefreude

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Klickt mal aufs Logo! Dort wird alles gesammelt und von dort werdet Ihr dann entsprechend auch weitergeleitet, wenn die Aktionen starten.

Ich muss in diesem Jahr aus persönlichen Gründen pausieren, aber die Planungen für nächstes Jahr laufen schon an und ich habe mir so ausgedacht, ich mache irgendwann im Laufe diesen Jahres einfach einen Niliversumstag des Buches 🙂

Also, allen viel Spaß am Welttag und dickes Danke wieder mal an die Organisatorinnen, die sich so unsagbare Mühe geben!

 

 

Aktion: Frau Pistor und 108 + 3 Katzen :)

Uuuuh, welch kryptischer Titel… wird der ein oder andere jetzt denken, vielleicht auch sagen. Aber wartet erst mal ab!

Zunächst lasst Euch gesagt sein, diese ganze Aktion, die richtet sich an Leute, die selbst mit Katzen ihr Leben teilen, geteilt haben, tolle Katzen und deren Menschen kennen. Lest weiter und dann schaun wer mal 🙂

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Blogger schenken Lesefreude 2015: Des NILIVERSUMS GABENTISCH :)

Blogger schenken Lesefreude 2015

Blogger schenken Lesefreude 2015

(ein Klick aufs Bild führt zur eigens erschaffenen Seite der Aktion!)

Er nähert sich…der 23.04.2015. Der Welttag des Buches. Und wie schon die letzten Jahre, so bin ich auch dieses Mal natürlich mit dabei! Wie so viele andere auch habe ich mich die letzte Zeit umgetan und ein paar -so hoffe ich- schöne Geschenke für Euch ausgesucht und besorgt. O.k., es hat nicht alles so geklappt, wie ich mir das gewünscht habe, aber ich finde schon, dass das recht nett aussieht 🙂

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